Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 330 vom 17.04.2026


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Neue Chronik-Einträge
Ukraine06.04.2026Ukraine — 06.04.2026
An einem Armeestützpunkt seien zuletzt 2.000 zum Dienst ungeeignete Rekruten eingetroffen, kritisiert die Armeebeauftragte der ukrainischen Regierung, Olha Reschetylowa. Dadurch würden nun übermäßig Ressourcen gebunden, um die Betroffenen wieder freizustellen, anstatt nötigen Personalnachschub für die Armee auszubilden.
Ukraine07.04.2026Ukraine — 07.04.2026
Das ukrainische Parlament beschließt ein zentrales Steuergesetz zur Sicherung weiterer Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Nach politischen Auseinandersetzungen wurde jedoch nur die Verlängerung der Militärsteuer verabschiedet, während weitere nötige Reformen keine Mehrheit fanden. Damit bleiben wichtige Voraussetzungen für die nächste IWF-Kredittranche im Juni vorerst unerfüllt.
Ukraine07.04.2026Ukraine — 07.04.2026
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beauftragt seine Regierung, zusätzliche Maßnahmen gegen die Preisanstiege für die Bevölkerung auszuarbeiten. Im März stieg die Inflation leicht auf 7,9%, allerdings werden aufgrund des Krieges der USA gegen den Iran weitere Preissteigerungen erwartet.
Ukraine07.04.2026Ukraine — 07.04.2026
Mit 80 Jahren stirbt der ehemalige Trainer der ukrainischen Fußball-Kultklubs Schachtar Donezk und Dynamo Kyjiw, Mircea Lucescu. Lucescu hatte am 3. April einen Herzinfarkt erlitten und befand sich seit dem 5. April im künstlichen Koma. Mit Schachtar Donezk gewann Lucescu acht Mal die ukrainische Meisterschaft sowie 2008/09 den UEFA-Pokal. Mit Dynamo Kyjiw gewann er einen ukrainischen Meistertitel.
Ukraine07.04.2026Ukraine — 07.04.2026
Das Heizkraftwerk in Slowjansk (Region Donezk, ukrainisch kontrolliert) muss aufgrund anhaltender russischer Luftangriffe und daraus entstehender Schäden endgültig seinen Betrieb einstellen.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


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