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Aus den neuesten Analysen

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Sergej Abaschin in den Zentralasien-Analysen Nr. 120, 22.12.2017

Postsowjetische Migration aus Zentralasien nach Russland. Neue Akteure in globalen Migrationsprozessen

Die Arbeitsmigration von Zentralasien nach Russland ist derzeit ein viel beachtetes gesellschaftliches und mediales Phänomen. Der Autor weist darauf hin, dass Migrationsprozesse im eurasischen Raum jedoch nichts Neues sind und dass sie zwar besondere Merkmale haben, aber doch Teil weltweiter Wanderungsbewegungen sind. Bis in die 1970er Jahre war Zentralasien Einwanderungsregion, seitdem haben unter anderem sinkende Geburtenraten in Russland bei steigenden Zahlen in Zentralasien für eine Umkehr gesorgt, in den 1990er Jahren aber auch die Abwanderung von Angehörigen nichtzentralasiatischer Nationalitäten in ihre nominelle »Heimat«. Die Migration von arbeitsuchenden Kirgisen, Tadschiken und Usbeken nach Russland setzte dann Ende der 1990er Jahre ein und erreichte 2014 ihren bisherigen Höhepunkt. In der Masse planen die Migranten nicht ihre dauerhafte Umsiedlung, sondern eine Rückkehr in ihre Herkunftsländer, langfristig ist aber mit immer mehr Menschen zu rechnen, die die russische Staatsbürgerschaft annehmen und sich endgültig in Russland niederlassen. [mehr]


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Yauheni Preiherman in den Belarus-Analysen Nr. 35, 20.12.2017

Belarus und der Westen: Zeit für einen qualitativen Sprung nach vorn?

2017 hat es weitere Fortschritte in den belarussischen Beziehungen zur Europäischen Union und den Vereinigten Staaten gegeben. Das spiegelt sowohl die politischen, als auch die objektiven Erfordernisse angesichts der Entwicklung in der Region wider. Allerdings ist das Tempo der Normalisierung weiterhin bescheiden, was auf die verschiedenen Beschränkungen und Barrieren verweist, denen sich die beteiligten Seiten gegenübersehen. Insgesamt gibt es Gründe für einen vorsichtigen Optimismus, doch sollten die Erwartungen nicht zu sehr hochgeschraubt werden. Wenn die Annäherung eine Fortsetzung erfahren und greif barere Ergebnisse bringen soll, müssen Problem wie die konkreten Interessen, das mangelnde Vertrauen und die divergierenden Sicherheitsnarrative in der Region angegangen werden. [mehr]


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Julian G. Waller in den Russland-Analysen Nr. 346, 15.12.2017

Personalisierung und die Gefahr geschwächter autoritärer Institutionen: Putins Zentralisierung und die Krise institutioneller Politik in Russland

Das moderne Russland ist lange mit der Person und der Figur Wladimir Putin assoziiert worden, wodurch die politische Diskussion im Westen wie auch in Russland personifiziert wurde: Sie rankt sich um den Prä- sidenten als dem zentralen, wenn nicht gar alleinigen Entscheidungsträger. Russlandexperten wenden sich zwar oft gegen eine solche Charakterisierung, doch lässt sich nicht leugnen, dass in den vergangenen fünf Jahren eine zunehmende Personalisierung und Zentralisierung der Politik in Russland erfolgt ist. Was bedeutet das für die anderen politischen Institutionen in Russland, wo nun das zweite Jahrzehnt von Putins Herrschaft zu Ende geht? [mehr]


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Christian Hörbelt in den Ukraine-Analysen Nr. 193, 13.12.2017

Eine erinnerungskulturelle Zerreißprobe: Wie das Ukrainische Institut für Nationale Erinnerung ein neues nationalukrainisches Narrativ konstruiert

Die Ukraine möchte sich in Zeiten des ukrainisch-russischen Konflikts nicht nur hinsichtlich der Zukunft von der vermeintlichen russischen Dominanz loslösen, sondern auch aus der gemeinsamen russisch-sowjetischen Geschichtsdimension aussteigen. Das Ukrainische Institut für Nationale Erinnerung (UINE) unter dem umstrittenen Direktor Wladimir Wjatrowitsch bestimmt maßgeblich die Richtung der nationalstaatlichen Geschichts- und Erinnerungspolitik. Es konstruiert ein anti-sowjetisches und nationalukrainisches Narrativ, mit dem sich nicht alle ukrainischen Staatsbürger gleichermaßen identifizieren. Dies provoziert eine Vertiefung des bereits bestehenden erinnnerungskulturellen Konflikts in der Ukraine. Im folgenden Beitrag werden die Rolle des UINE und das nationalhistorische Narrativ analysiert. [mehr]


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Cezary Michalski in den Polen-Analysen Nr. 210, 12.12.2017

Der Mythos in der polnischen Politik nach 1989

Mythen entfalten in der polnischen Politik eine mobilisierende Wirkung, haben aber auch ein zerstörerisches Potential. Entlang dem Gründungsmythos der Dritten Republik vom (gestohlenen) Sieg der Polen über den Kommunismus zeichnet der Autor die verschiedenen Narrationen der Selbstvergewisserung unterschiedlicher Milieus nach. Den Märtyrer- und Heldenmythos analysiert er als Gegenerzählung des rechten politischen Spektrums zu der als »unpolnisch« empfundenen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation. Die derzeit erfolgreich erscheinende Durchsetzung des starken Staates kann aber – so der Autor – kaum darüber hinwegtäuschen, dass die daraus erfolgende Destruktion des in der Transformation Errungenen in erster Linie von Polen zu tragen ist. [mehr]

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