Belarus-Analysen

Aktuelle Ausgabe der Belarus-Analysen
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Belarus-Analysen Nr. 50 vom 08.07.2020


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Neue Chronik-Einträge
Belarus11.06.2020Belarus — 11.06.2020
Die russischen Aktionäre der »Belgazprombank« – »Gazprom« und »Bank GPB« (»Gazprombank«) – bekunden ihre uneingeschränkte Unterstützung für ihre belarussische Tochterbank und ihre Bereitschaft, mit der belarussischen Nationalbank zu kommunizieren und zur Lösung der Situation beizutragen.
Belarus11.06.2020Belarus — 11.06.2020
Die »Belgazprombank« wird von den Behörden durchgesucht. Wiktar Babaryka, ehemaliger Direktor der Bank und potenzieller Präsidentschaftskandidat, erklärt, dass der Sinn dieser Aktionen darin bestehe, seitens des Staates Druck auf ihn auszuüben.
Belarus12.06.2020Belarus — 12.06.2020
Batyr Berdyklychev, Leiter des WHO-Büros in Belarus, betont, dass Belarus sich immer noch im Stadium der lokalen Übertragung (community transmission) des Covid-19 befindet, was eine ziemlich ernste Situation darstelle.
Belarus12.06.2020Belarus — 12.06.2020
»Gazprombank« und »Gazprom« erklären die Ernennung einer neuen Geschäftsführung der »Belgazprombank« als rechtswidrig7. »[…] der Vorstand der Nationalbank der Republik Belarus hat durch rechtswidrige Handlungen einen geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden […] der »Belgazprombank« benannt. Diese Ernennungen gingen mit der Festnahme autorisierter Vorstandsmitglieder der »Belgazprombank« einher«, heißt es in der Erklärung.
Belarus14.06.2020Belarus — 14.06.2020
Der ehemalige Direktor der »Belgazprombank« und potenzielle Präsidentschaftskandidat Wiktar Babaryka bezeichnet das Vorgehen des Staates und das Strafverfahren gegen einen Angestellten der »Belgazprombank« als »feindliche Übernahme durch den Staat«.
Über die Belarus-Analysen

Die Belarus-Analysen erscheinen seit Mai 2011 und sollen als Hintergrundanalysen bei der Beurteilung aktueller Ereignisse und langfristiger Entwicklungen in Belarus behilflich sein. Ihr Anliegen ist es, das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und interessierte Öffentlichkeit verfügbar zu machen.

Die Belarus-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Jede Ausgabe bietet eine kurze Analyse zu einem aktuellen Thema der politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Entwicklung des Landes. Ergänzt wird sie mit Tabellen und Grafiken. Zusätzlich gibt es regelmäßig Kommentare und Hintergrundinformationen zu aktuellen Ereignissen sowie eine Chronik mit den wichtigsten Geschehnissen der vergangenen zwei Monate.

Frühere Ausgaben der Belarus-Analysen finden Sie im Archiv.


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