Aktuelle Ausgabe der Belarus-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Belarus | 05.03.2026 | In Belarus werden 15 weitere politische Gefangene nach einer Begnadigung durch Lukaschenka freigelassen. Dabei handelt es sich um die siebzehnte der Freilassungswellen, die seit 2024 erfolgen. Insgesamt sind damit 550 Menschen seit Juli 2024 begnadigt bzw. freigelassen worden. |
| Belarus | 19.03.2026 | Der US-Sondergesandte für Belarus, John Coale, besucht Minsk und trifft sich mit Aljaksandr Lukaschenka. Unter Hinweis auf eine Erklärung von Coale meldet der inoffizielle Kanal des Pressedienstes von Lukaschenka „Pul perwogo“, dass einige US-Sanktionen gegenüber belarusischer Institutionen aufgehoben würden. |
| Belarus | 19.03.2026 | In Belarus werden im Rahmen der Vereinbarungen zwischen Washington und Minsk 250 weitere politische Gefangene nach einer Begnadigung durch Lukaschenka freigelassen. Die meisten Menschen (235) dürfen in Belarus bleiben. Dabei handelt es sich um die achtzehnte der Freilassungswellen, die seit 2024 erfolgen. Insgesamt sind damit 800 Menschen seit Juli 2024 begnadigt bzw. freigelassen worden. |
| Belarus | 26.03.2026 | Die belarusische Menschenrechtsorganisation „Wjasna“ berichtet, dass die aktuelle Zahl der politischen Gefangenen in Belarus nach der Freilassungswelle vom 19. März von über 1.000 auf 910 gesunken ist. |
| Belarus | 26.03.2026 | Die US-Sanktionen gegen eine Reihe belarusischer Institutionen werden gelockert bzw. aufgehoben. Transaktionen mit der Belinvestbank werden durch eine Allgemeingenehmigung (General License) zugelassen; die Beschränkungen gegenüber der Entwicklungsbank der Republik Belarus sowie dem Finanzministerium der Republik Belarus werden aufgehoben; die Belarusische Kalidünger-Handelsgesellschaft und Belaruskali werden von der SDN-Liste gestrichen. |
Über die Belarus-Analysen
Die Belarus-Analysen erscheinen seit Mai 2011 und sollen als Hintergrundanalysen bei der Beurteilung aktueller Ereignisse und langfristiger Entwicklungen in Belarus behilflich sein. Ihr Anliegen ist es, das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und interessierte Öffentlichkeit verfügbar zu machen.
Die Belarus-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Jede Ausgabe bietet eine kurze Analyse zu einem aktuellen Thema der politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Entwicklung des Landes. Ergänzt wird sie mit Tabellen und Grafiken. Zusätzlich gibt es regelmäßig Kommentare und Hintergrundinformationen zu aktuellen Ereignissen sowie eine Chronik mit den wichtigsten Geschehnissen der vergangenen zwei Monate.
Frühere Ausgaben der Belarus-Analysen finden Sie im Archiv.
