Belarus-Analysen

Aktuelle Ausgabe der Belarus-Analysen
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Belarus-Analysen Nr. 45 vom 31.10.2019


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Neue Chronik-Einträge
Belarus10./11.10.2019Belarus — 10./11.10.2019
Präsident Aljaksandr Lukaschenka hält sich zu einem offiziellen Besuch in der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat auf und nimmt dort an der Sitzung des Rates der GUS-Staats- und Regierungschefs teil. Lukaschenka äußert sich besorgt über die bevorstehenden groß angelegten NATO-Militärübungen in der Nähe der Grenzen von Belarus. Am Rande des Gipfels trifft er sich mit dem Präsidenten von Turkmenistan, Gurbanguly Berdimuhamedow.
Belarus15.10.2019Belarus — 15.10.2019
Eine Mission des Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIHR) der OSZE beginnt die Beobachtung der Wahlen zum Repräsentantenhaus der Nationalversammlung von Belarus. Diese Parlamentswahlen finden in Belarus am 17. November statt.
Belarus15.10.2019Belarus — 15.10.2019
In Minsk findet ein weiteres Treffen der trilateralen Kontaktgruppe zur Krise in der Ukraine statt.
Belarus17.10.2019Belarus — 17.10.2019
In einem Interview für belarussische unabhängige Medien spricht Außenminister Uladsimir Makej u. a. die Problematik der Diversifizierung des Exportes an: Belarus sei noch weit davon entfernt, die Aufgabe einer zwischen den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion, der Europäischen Union und den Staaten des »Fernen Bogens« (Asiens, Afrikas und Lateinamerikas) gleichmäßig verteilten Exportdiversifizierung zu bewältigen, so Makej.
Belarus17.10.2019Belarus — 17.10.2019
Die UN-Sonderberichterstatterin zur Lage der Menschenrechte in Belarus, Anais Marin, präsentiert im Rahmen der 74. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York ihren Bericht über die bevorstehenden Parlamentswahlen. Laut dem Bericht sei die Atmosphäre in Belarus so, dass sie »Dissidenten nicht begünstigt« und dies »politische und bürgerliche Rechte einschränkt«. Änderungen des Wahlgesetzes seien »bestenfalls kosmetisch«, Wahlbewerbern werde kein gleichberechtigter Zugang zu den Medien garantiert, Transparenz bei der Registrierung der Wähler, bei der Wahlbeteiligung, bei der Stimmenauszählung sowie hinreichende Garantien für eine geheime Stimmabgabe fehlten im Land.
Über die Belarus-Analysen

Die Belarus-Analysen erscheinen seit Mai 2011 und sollen als Hintergrundanalysen bei der Beurteilung aktueller Ereignisse und langfristiger Entwicklungen in Belarus behilflich sein. Ihr Anliegen ist es, das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und interessierte Öffentlichkeit verfügbar zu machen.

Die Belarus-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Jede Ausgabe bietet eine kurze Analyse zu einem aktuellen Thema der politischen, wirtschaftlichen oder sozialen Entwicklung des Landes. Ergänzt wird sie mit Tabellen und Grafiken. Zusätzlich gibt es regelmäßig Kommentare und Hintergrundinformationen zu aktuellen Ereignissen sowie eine Chronik mit den wichtigsten Geschehnissen der vergangenen zwei Monate.

Frühere Ausgaben der Belarus-Analysen finden Sie im Archiv.


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