Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 272 vom 21.07.2022


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Neue Chronik-Einträge
Ukraine07.07.2022Ukraine — 07.07.2022
In einer Rede vor hochrangigen Abgeordneten erklärt der russische Präsident Wladimir Putin, dass Russland in der Ukraine »noch nicht richtig losgelegt« habe. Putin sagt auch, dass Russland Verhandlungen nicht ablehne, diese aber für seine Gegner mit der Zeit immer schwieriger würden.
Ukraine07.07.2022Ukraine — 07.07.2022
Nach seiner Rücktrittserklärung sichert der britische Premierminister Boris Johnson der Ukraine die fortwährende Unterstützung seitens Großbritanniens im Kampf für die Freiheit zu. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nennt Johnson einen »wahren Freund der Ukraine« und gibt sich zuversichtlich, dass sich die britische Politik gegenüber der Ukraine auch nach Johnsons Rücktritt nicht ändern werde.
Ukraine08.07.2022Ukraine — 08.07.2022
Nach Angaben aus Delegationskreisen verlässt der russische Außenminister Sergej Lawrow das G20-Treffen auf der indonesischen Insel Bali direkt nach seiner Rede vorzeitig. Er entzieht sich damit auch der Kritik der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock an Russlands Angriffskrieg, die als nächste Rednerin vorgesehen war.
Ukraine08.07.2022Ukraine — 08.07.2022
Laut Angaben des staatlichen Statistikdienstes der Ukraine steigen die Verbraucherpreise im Juni 2022 um 21,5 Prozent. Es ist der höchste Anstieg der Inflationsrate seit dem Überschreiten der 20 Prozent-Marke im März 2016. Die hohe Inflation ist eine Folge der russischen Invasion in die Ukraine, nach der vor allem die Kosten für Kraftstoffe und Lebensmittel stark gestiegen sind.
Ukraine08.07.2022Ukraine — 08.07.2022
Die Vereinigten Staaten haben mindestens 18 von Russland eingerichtete Lager identifiziert, um ukrainische Zivilist:innen nach Russland zu deportieren, berichtet die New York Times unter Berufung auf einen US-Diplomaten. Dem Beamten zufolge hat Moskau offenbar schon vor dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar 2022 Vorbereitungen für diese »Filtrationslager« getroffen.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


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