Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 268 vom 04.05.2022


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Neue Chronik-Einträge
Ukraine09.04.2022Ukraine — 09.04.2022
Der stellvertretende polnische Ministerpräsident Jarosław Kaczyński kritisiert den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Dieser unterhalte trotz des russischen Krieges in der Ukraine weiterhin gute Beziehungen zu Russland und sehe den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als seinen »Rivalen«. Kaczyński betont, dass eine weitere Zusammenarbeit zwischen Polen und Ungarn unmöglich sei, wenn Orban seine Haltung gegenüber der russischen Aggression in der Ukraine nicht ändere.
Ukraine09.04.2022Ukraine — 09.04.2022
Der britische Premierminister Boris Johnson reist ohne mediale Vorankündigung nach Kyjiw, wo er zu Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammentrifft. Nach dem Treffen kündigt Johnson ein neues Finanz- und Militärhilfepaket für die Ukraine an.
Ukraine09.04.2022Ukraine — 09.04.2022
Der Stadtrat von Ternopil beschließt, ein Denkmal für den russischen Dichter und Schriftsteller Alexander Puschkin abzureißen. Bürgermeister Serhij Nadal begründet dies mit den Worten, dass »alles Russische demontiert werden sollte«.
Ukraine09.04.2022Ukraine — 09.04.2022
Österreichs Kanzler Karl Nehammer reist zu politischen Gesprächen nach Kyjiw und übergibt 20 Rettungsfahrzeuge und zehn Tanklöschfahrzeuge. Am Folgetag plant er einen Besuch des Kyjiwer Vororts Butscha.
Ukraine09.04.2022Ukraine — 09.04.2022
Die russischen Truppen setzen den intensiven Beschuss und die teilweise Blockade der Stadt Charkiw in Richtung Sloboschanske fort. In Charkiw wurde in den letzten zwei Tagen der Einsatz eines neuartigen Geschosses registriert, das mit Fallschirmen auf die Stadt abgeworfen wurde. Der Bürgermeister, Ihor Terechow, fordert die Menschen in der Stadt auf, wenn möglich in Schutzräumen, Bunkern und U-Bahnhöfen zu bleiben.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


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