Aktuelle Ausgabe der Polen-Analysen
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Polen-Analysen Nr. 265 vom 17.11.2020


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Neue Chronik-Einträge
Polen13.11.2020Polen — 13.11.2020
Die drei größten Möbelkonzerne in Polen, Agata Meble, Ikea Retail Polska und Jysk Polen, teilen in einer gemeinsamen Bekanntmachung mit, dass sie an Ministerpräsident Mateusz Morawiecki appelliert haben, die Möbelhäuser wieder zu öffnen. Die Möbelbranche habe für die polnische Wirtschaft strategische Bedeutung, und angesichts der zunehmenden Arbeit im Homeoffice sowie der Kinderbetreuung zu Hause würden sich viele Haushalte neu ausstatten.
Polen13.11.2020Polen — 13.11.2020
Gesundheitsminister Adam Niedzielski sagt in einem Fernsehinterview, es sei geplant, die gesamte erwachsene Bevölkerung in Polen (ca. 31 Mio. Personen) gegen das Corona-Virus zu impfen.
Polen14.11.2020Polen — 14.11.2020
Gesundheitsminister Adam Niedzielski teilt mit, dass ein Plan zur Verbesserung des Gesundheitssystems ausgearbeitet worden sei, der Defizite ausgleichen soll, die infolge der Corona-Epidemie sichtbar wurden. Er umfasse die Prophylaxe, den Fachärztemangel und den Ausbau der Onkologie sowie der Kardiologie.
Polen15.11.2020Polen — 15.11.2020
Der stellvertretende Innenminister Błażej Poboży sagt, die vom Innenministerium öffentlich zugänglich gemachten Filmaufnahmen des Marsches der Unabhängigkeit am 11.11. in Warschau sollen dazu dienen, den tatsächlichen Hergang der Ausschreitungen am Charles de Gaulle-Rondo aufzuklären. Bisher seien in den Sozialen Netzwerken verschiedene Aufnahmen verbreitet worden, die u. a. Tätlichkeiten der Antifa-Bewegung oder Provokationen vonseiten der Polizei haben belegen sollen. Jedoch würden die auf der Webseite des Innenministeriums veröffentlichten Aufnahmen zeigen, dass die Gewalt von Hooligans und Rowdys des Unabhängigkeitsmarsches ausgegangen sei und sich die Polizei richtig verhalten habe.
Polen15.11.2020Polen — 15.11.2020
Das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe gibt bekannt, dass die Auszahlung von Schadenersatz aus dem Fonds zur Unterstützung der Kultur vorläufig eingestellt wird und die getätigten Auszahlungen erneut überprüft werden. In den Sozialen Medien kam es vorher zu Diskussionen über die Summen, die teilweise zwischen mehreren Zehntausend bis zu mehreren Millionen Zloty lagen. Die Hilfszahlungen in Höhe von 40 bis 50 % der belegten Einkommensausfälle zwischen März und Dezember 2020 konnten von Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen beantragt werden, die infolge der Corona-Epidemie Einkommensverluste haben.
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