Aktuelle Ausgabe der Russland-Analysen
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Russland-Analysen Nr. 389 vom 20.07.2020


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Neue Chronik-Einträge
Russland20.06.2020Russland — 20.06.2020
Der Gouverneur von Kaliningrad, Anton Alichanow, gibt bekannt, dass in der Oblast die zweite Stufe der Lockerung der durch das Coronavirus bedingten Beschränkungen eingeführt wird. Ab sofort dürfen gastronomische Betriebe ihre Außenbereiche öffnen. Museen dürfen öffnen. Auch eine teilweise Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen ist geplant, sofern die epidemiologische Situation stabil bleibt.
Russland20.06.2020Russland — 20.06.2020
Die russische Generalstaatsanwaltschaft gibt bekannt, dass seit Jahresbeginn in Folge von mehr als 6.000 Bränden bereits eine Fläche von 990.000 Hektar Wald in Russland abgebrannt ist.
Russland21.06.2020Russland — 21.06.2020
Der russische Präsident Wladimir Putin verleiht die staatliche Auszeichnung »Held der Arbeit« an fünf Ärzte für ihren Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus. Außerdem regte er an, die Zulagen für Ärzte, die mit Covid-19 infizierte Patienten behandeln, bis August weiter zu zahlen.
Russland21.06.2020Russland — 21.06.2020
In der russischen Teilrepublik Tschetschenien werden ab dem 22. Juni 2020 die seit April geltenden Ausgangsbeschränkungen zurückgenommen. Gleichzeitig bleibt die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske in der Öffentlichkeit bestehen, Massenveranstaltungen bleiben verboten. Diese Maßnahmen sind Teil der Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus.
Russland21.06.2020Russland — 21.06.2020
Die Zahl der offiziell bestätigten Coronavirus-Fälle ist in Russland in den vergangenen 24 Stunden um 7.728 auf insgesamt 584.680 angestiegen. Den größten Zuwachs verzeichnet Moskau mit 968 Neuinfektionen. Die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden lag in Moskau damit das erste Mal seit dem 9. April 2020 unter 1.000. Offiziell gibt es bisher insgesamt 8.111 Todesfälle.
Über die Russland-Analysen

Die Russland-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Russland. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Redaktion der Russland-Analysen freut sich, dekoder als langfristigen Partner für die Bereitstellung von Übersetzungen russischer journalistischer Analysen gewonnen zu haben. Auf diesem Wege möchten wir helfen, die Zukunft eines wichtigen Projektes zu sichern und dem russischen Qualitätsjournalismus eine breitere Leserschaft zu ermöglichen. dekoder.org verbindet zwei Content-Typen, die sich gegenseitig ergänzen: übersetzte Originalbeiträge russischer Medien und Erklärtexte von Wissenschaftlern aus europäischen Universitäten. Beide greifen auf dekoder.org ineinander und stellen so ein Instrument zur Verfügung, um „Russland zu entschlüsseln“ und ein direktes Eintauchen in die Debatten des Landes zu ermöglichen.

Die Russland-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Frühere Ausgaben der Russland-Analysen ab 2003 finden Sie im Archiv.


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