Aktuelle Ausgabe der Russland-Analysen
Titelbild

Russland-Analysen Nr. 422 vom 15.07.2022


Ausgabe als PDF speichern

Neue Chronik-Einträge
Russland29.05.2022Russland — 29.05.2022
Die russische Nachrichtenagentur »Tass« meldet, dass die russische Armee ein großes Arsenal der ukrainischen Armee im südukrainischen Krywyj Rih zerstört habe. Wenige Tage zuvor meldete das russische Verteidigungsministerium einen ähnlichen Beschuss im Donbass.
Russland29.05.2022Russland — 29.05.2022
Der Präsident der orthodox geprägten Konferenz der Europäischen Rabbiner, Moskaus Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt, verurteilt den Krieg in der Ukraine als eine »Katastrophe für uns alle«.
Russland29.05.2022Russland — 29.05.2022
Der russische Botschafter in London Andrei Kelin streitet ab, dass Angehörige der russischen Streitkräfte im ukrainischen Dorf Butscha nahe der Hauptstadt Kyjiw Menschen getötet haben. Dort sei »nichts passiert, keine Leichen auf den Straßen. Unserer Ansicht nach ist das eine Erfindung«, sagt er. In dem Vorort waren nach Abzug der russischen Armee im April 2022 Hunderte Leichen gefunden worden.
Russland29.05.2022Russland — 29.05.2022
Der russische Präsident Wladimir Putin und der serbische Präsident Aleksandar Vučić telefonieren zum Thema Energielieferungen. Demnach erhält Serbien statt für weitere Monate nun drei Jahre lang weiter russisches Gas. Nach Belarus erhält Serbien von Russland europaweit den zweitniedrigsten Gaspreis.
Russland29.05.2022Russland — 29.05.2022
Die russische zivile Luftfahrtbehörde »Rosawiazija« teilt mit, dass wegen des Kriegs in der Ukraine die Flugverbote im Süden des Landes erneut verlängert werden. Elf Flughäfen bleiben bis zum 6. Juni 2022 gesperrt. Es ist die 16. Verlängerung der Flugverbote. Wenige Tage zuvor war die 15. Verlängerung mitgeteilt worden. Betroffen sind unter anderem die Millionenstädte Rostow-am-Don, Woronesch und Krasnodar sowie die Schwarzmeer-Kurorte Anapa und Gelendschik und die westrussischen Städte Belgorod und Brjansk.
Über die Russland-Analysen

Die Russland-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Russland. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Redaktion der Russland-Analysen freut sich, dekoder als langfristigen Partner für die Bereitstellung von Übersetzungen russischer journalistischer Analysen gewonnen zu haben. Auf diesem Wege möchten wir helfen, die Zukunft eines wichtigen Projektes zu sichern und dem russischen Qualitätsjournalismus eine breitere Leserschaft zu ermöglichen. dekoder.org verbindet zwei Content-Typen, die sich gegenseitig ergänzen: übersetzte Originalbeiträge russischer Medien und Erklärtexte von Wissenschaftlern aus europäischen Universitäten. Beide greifen auf dekoder.org ineinander und stellen so ein Instrument zur Verfügung, um „Russland zu entschlüsseln“ und ein direktes Eintauchen in die Debatten des Landes zu ermöglichen.

Die Russland-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Frühere Ausgaben der Russland-Analysen ab 2003 finden Sie im Archiv.


Logo FSO
Logo DGO
Logo ZOIS
Logo DPI
Logo IAMO
Logo IOS