Länder-Analysen

Aktuelles

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Neu ab Januar bei den englischsprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen

Belarus Analytical Digest (von der Redakteurin der Belarus-Analysen)

Moldovan Analytical Digest

 

Aktuelle Analysen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch

bei den englisch-sprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen:

Ukrainian Analytical Digest und Russian Analytical Digest

Aus den aktuellen Analysen
Titelbild
Polen-Analysen Nr. 348

Die polnisch-US-amerikanischen Beziehungen nach einem halben Jahr der Trump-Administration

Nach der Regierungsübernahme des Republikaners Donald Trump im Weißen Haus in Washington führte seine Politik zu Spannungen in den internationalen Beziehungen. Sein Vorgehen, das sich an der Deal-Mentalität orientiert, stellt die Sicherheit und den Wohlstand der Europäer vor neue Herausforderungen. Polen setzte bisher auf eine aus seiner Sicht »privilegierte« Partnerschaft mit den USA – die hohen Militärausgaben des Landes finden in den USA Anerkennung – allerdings ist eine Sonderstellung Polens beim atlantischen Partner fraglich. (…)

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Titelbild
Zentralasien-Analysen Nr. 168

Das Ende der Grenzkrise im Ferganatal? Zur Bedeutung des kirgisisch-tadschikischen Grenzabkommens von 2025

Am 13. März 2025 haben der kirgisische Präsident Sadyr Dschaparow und sein tadschikischer Amtskollege Emomali Rahmon in Bischkek ein historisches Abkommen über die vollständige Delimitation ihrer gemeinsamen Staatsgrenze unterzeichnet. Das Abkommen markiert die formale Lösung des seit dem Ende der Sowjetunion andauernden Grenzstreits der beiden Staaten. (…)

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Belarus-Analysen Nr. 77

Autonomie und Solidarität im belarusischen Widerstand

Olga Shparaga, Marina Sokolova
Der Artikel analysiert die Widerstandsfähigkeit und den Zusammenhalt der belarusischen politischen Gemeinschaft in der Situation des Drucks des Lukaschenka Regimes. Es wird aufgezeigt, wie soziale Bindungen, digitale Kommunikation und das gemeinsame Ziel einer demokratischen Transformation Aktivist*innen innerhalb des Landes, in der Emigration und über Grenzen hinweg vereinen und eine dynamische Struktur des Widerstands bilden, die auf den Prinzipien der relationalen Autonomie und der gegenseitigen Verantwortung beruht.
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Russland-Analysen Nr. 466

Unsichtbarer Widerstand:
Handlungsfähigkeit und Solidarität im Angesicht des Autoritarismus

Marija B.
Eine aktuelle Studie des Hannah-Arendt-Zentrums zeigt, dass die Beteiligung an zivilgesellschaftlichen Initiativen Russ:innen hilft, horizontale Beziehungen aufrechtzuerhalten und auszubauen und gemeinsam mit anderen aktiv und politisch handlungsfähig zu bleiben. Angesichts der stärker gewordenen Repressionen, mangelnder Ressourcen und der fehlenden Aussicht auf baldige Veränderungen in Russland blieben viele Aktivist:innen im Untergrund, indem sie keine NGO registrieren und Öffentlichkeit meiden. Die Notwendigkeit, »unter dem Radar« der Repressionsmaschinerie zu bleiben, führt zu kreativen Lösungen, horizontaler Koordination und einer verstärkten Rolle von Ressourcenzentren und Plattformen, die Zusammenarbeit ermöglichen. (…)
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Ukraine-Analysen Nr. 316

Lehren aus den Minsk-Verhandlungen für die Beilegung des aktuellen Krieges

Tetiana Kyselova, Josh Nadeau
Dieser Artikel versucht – aus einer ukrainischen Perspektive heraus – im Kontext der aktuellen Friedensbemühungen die Lehren aus dem von der OSZE vermittelten Minsker Verhandlungsprozess zwischen der Ukraine und Russland (2014–2021) zu ziehen. Dabei werden das Format der Verhandlungen, die Konfliktparteien und ihre jeweiligen Interessen, die Klarheit der Vereinbarungen und die Abfolge der darin enthaltenen Maßnahmen, die Wirksamkeit der Überwachungs- und Verifizierungsmechanismen, die Einbeziehung der Zivilgesellschaft sowie die Akzeptanz der Vereinbarungen und des Verhandlungsprozesses durch die ukrainische Gesellschaft analysiert. Diese Faktoren sind für zukünftige Abkommen wichtig, wenn sie wirklich auf einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden abzielen.
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Neue Chronik-Einträge
Polen09.06.2025Polen — 09.06.2025
Heute beginnt an 40 Militärstützpunkten der polnischen Streitkräfte zum zweiten Mal die freiwillige militärische Schulungsreihe für Zivilisten »Ferien mit den Streitkräften«. Die Schulung richtet sich an volljährige Personen und dauert vier Wochen.
Polen08.06.2025Polen — 08.06.2025
Medienberichten zufolge sagt Karol Nawrocki, der in der vergangenen Woche die Präsidentschaftswahlen in Polen gewann, in einem Interview der regierungsnahen ungarischen Zeitung Mandiner, dass Polen die von Russland angegriffene Ukraine weiter strategisch und militärisch unterstützen werde. Er sei allerdings gegen einen EU-Beitritt der Ukraine. Zunächst müsse Kyjiw die Beziehungen zu seinen Nachbarn ordnen, insbesondere die wirtschaftlichen und historischen Fragen. Zu letzteren gehöre auch der »Völkermord von Wolhynien«. Das Interview für Mandiner ist Nawrockis erstes Interview für eine ausländische Zeitung.
Polen05.06.2025Polen — 05.06.2025
Nach den verlorenen Präsidentschaftswahlen letzte Woche treffen sich in Warschau die Koalitionsführer der Regierung, Ministerpräsident Donald Tusk (Bürgerkoalition/Koalicja Obywatelska – KO), Sejmmarschall Szymon Hołownia (Polen 20250/Polska 2050), Vize-Sejmmarschall Włodzimierz Czarzasty (Die Linke/Lewica) und der stellvertretende Ministerpräsident Władysław Kosiniak-Kamysz (Polnische Volkspartei/Polskie Stronnictwo Ludowe – PSL). Vereinbart wird, einen Regierungssprecher zu berufen, um die Regierungspolitik besser zu kommunizieren. Außerdem soll künftig jede Woche ein Treffen der Regierungsfraktionen für den Austausch über wichtige Fragen und die Abstimmung gemeinsamer Standpunkte stattfinden.
Polen04.06.2025Polen — 04.06.2025
Bundesaußenminister Johann Wadephul und sein polnischer Amtskollege Radosław Sikorski eröffnen in Berlin das Deutsch-Polnische Forum 2025, das unter dem Titel »Gemeinschaft für schwierige Zeiten« stattfindet. In neun Themenpanels werden politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragen diskutiert. Im Rahmen des Forums wird der polnischen Regisseurin Elwira Niewiera und der Bildungsstätte Bredbeck der Deutsch-Polnische Preis für besondere Verdienste in den Deutsch-Polnischen Beziehungen verliehen.
Polen03.06.2025Polen — 03.06.2025
Ministerpräsident Donald Tusk stellt für Juli die Evaluierung der Regierungsarbeit und mögliche Veränderungen in den Ressorts in Aussicht.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.

Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social

 


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