Länder-Analysen
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Aus den aktuellen Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Ukraine | 07.04.2026 | Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beauftragt seine Regierung, zusätzliche Maßnahmen gegen die Preisanstiege für die Bevölkerung auszuarbeiten. Im März stieg die Inflation leicht auf 7,9%, allerdings werden aufgrund des Krieges der USA gegen den Iran weitere Preissteigerungen erwartet. |
| Ukraine | 07.04.2026 | Das ukrainische Parlament beschließt ein zentrales Steuergesetz zur Sicherung weiterer Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Nach politischen Auseinandersetzungen wurde jedoch nur die Verlängerung der Militärsteuer verabschiedet, während weitere nötige Reformen keine Mehrheit fanden. Damit bleiben wichtige Voraussetzungen für die nächste IWF-Kredittranche im Juni vorerst unerfüllt. |
| Ukraine | 07.04.2026 | Das Heizkraftwerk in Slowjansk (Region Donezk, ukrainisch kontrolliert) muss aufgrund anhaltender russischer Luftangriffe und daraus entstehender Schäden endgültig seinen Betrieb einstellen. |
| Ukraine | 07.04.2026 | Mit 80 Jahren stirbt der ehemalige Trainer der ukrainischen Fußball-Kultklubs Schachtar Donezk und Dynamo Kyjiw, Mircea Lucescu. Lucescu hatte am 3. April einen Herzinfarkt erlitten und befand sich seit dem 5. April im künstlichen Koma. Mit Schachtar Donezk gewann Lucescu acht Mal die ukrainische Meisterschaft sowie 2008/09 den UEFA-Pokal. Mit Dynamo Kyjiw gewann er einen ukrainischen Meistertitel. |
| Ukraine | 06.04.2026 | An einem Armeestützpunkt seien zuletzt 2.000 zum Dienst ungeeignete Rekruten eingetroffen, kritisiert die Armeebeauftragte der ukrainischen Regierung, Olha Reschetylowa. Dadurch würden nun übermäßig Ressourcen gebunden, um die Betroffenen wieder freizustellen, anstatt nötigen Personalnachschub für die Armee auszubilden. |
Über die Länder-Analysen
Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.
Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.
Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.
Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.
Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest
Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social

