Länder-Analysen

Aktuelles

Aktuelles vom Länder-Analysen-Team regelmäßig bei Twitter: https://twitter.com/laenderanalysen 

 

Aktuelle Analysen zum Ukraine-Krieg auch bei der englisch-sprachigen Schwesterpublikation der Russland-Analysen: https://css.ethz.ch/publikationen/russian-analytical-digest.html

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Ukraine-Analysen Nr. 264

Krieg in der Ukraine – Das Dossier der Ukraine-Analysen

Das Ukraine-Analysen Dossier "Krieg in der Ukraine" besteht aus Analysen, Dokumentationen und Umfragen zum Thema. Es wird laufend um neue Beiträge aktualisiert, weshalb das Dossier ein reines online-Format ist und nicht, wie üblich, zusätzlich als PDF-Version erscheint. Beim Lesen der Beiträge bitten wir darum, das Publikationsdatum zu berücksichtigen. (…)

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Russland-Analysen Nr. 416

Krieg in der Ukraine – Das Dossier der Russland-Analysen

Das vorliegende Dossier besteht vorrangig aus Analyse-Beiträgen und wird laufend um Beiträge ergänzt. Zu den relevanten Schwerpunkten finden Sie eine Zusammenstellung unserer Analysen, Dokumentationen als auch zusätzliche Beiträge, die wir im Bereich „Lesetipps“ empfehlen. Eine PDF-Version des Dossiers ist vorerst nicht vorhanden, da es sich um ein Format handelt, das laufend angepasst wird. (…)

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Aus den aktuellen Analysen
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Russland-Analysen Nr. 423

Russlands Getreidehandel mit dem Nahen Osten und Nordafrika

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat Russland seine Ausfuhren von Nahrungsmitteln, insbesondere von Getreide, erheblich gesteigert. Ein Drittel der russischen Lebensmittelexporte geht in die Region des Nahen Ostens und Nordafrikas (MENA), wobei die Türkei, Ägypten, Iran und Saudi-Arabien die vier wichtigsten Handelspartner sind. Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung der Handelsbeziehungen Russlands mit diesen vier Ländern. (…)

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Belarus-Analysen Nr. 61

Entwicklungen in der belarusischen Diaspora 2020

In dem Beitrag werden auf der Basis von Tiefeninterviews die Entwicklungsphasen der belarusischen Diaspora im Jahr 2020 herausgearbeitet. Es werden die wichtigsten Transformationsvektoren identifiziert, unter anderem die Herauslösung der belarusischen Diaspora aus der postsowjetischen Emigrationsgemeinschaft, das Entstehen eines positiven Images von den Belarus*innen als Nation, eine zunehmende Mobilisierungsfähhigkeit und -bereitschaft der belarusischen Gemeinschaft in der Emigration und eine Politisierung der belarusischen Diaspora, in deren Zuge sich jetzt neue Formen der (Selbst)Organisation entwickeln.

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Polen-Analysen Nr. 299

Die europäische Integration und das geschwächte Vertrauen gegenüber Deutschland.
Offener Brief von Eugeniusz Smolar an Bundesaußenministerin Annalena Baerbock

Eugeniusz Smolar
Dieser Text ist eine Antwort auf die Rede von Annalena Baerbock, Außenministerin der Bundesrepublik Deutschland, die sie Anfang August 2022 an der New School in New York gehalten hat. Als Repräsentantin der Grünen in der deutschen Regierungskoalition (gemeinsam mit der SPD und der FDP) sprach sie über die Notwendigkeit der gemeinsamen amerikanisch-europäischen Führung angesichts der Herausforderungen, vor die die Welt nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine gestellt wurde. Der Offene Brief erschien zuerst in der online-Ausgabe der Gazeta Wyborcza am 18. (…)
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Ukraine-Analysen Nr. 272

Russlands Aggression in der Ukraine:
die Dokumentation der aus dem Konflikt resultierenden Verbrechen

Kateryna Busol, Dmytro Koval
Der folgende Artikel zeichnet die Entwicklung der Bemühungen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und dem ukrainischen Staat nach, konfliktbezogene Verbrechen auf dem Gebiet der Ukraine, die im Zusammenhang mit der russischen Aggression seit 2014 begangen wurden, zu dokumentieren. Der Beitrag analysiert weiterhin, wie die Erfahrungen von 2014 bis 2021 die Dokumentation von Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen seit der russischen Invasion im Februar 2022 beeinflusst haben.
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Zentralasien-Analysen Nr. 153

Eine weitere »gestohlene« Revolution? – Macht und Informalität in Kirgistan

Aksana Ismailbekova
Der Regierungssturz von 2020 in Kirgistan reiht sich ein in eine Reihe von Revolutionen im Land, welche keine tatsächlichen politischen Veränderungen bewirkt haben. Warum sind sich scheinbar alle Kommentator:innen einig, dass die Revolution »den Frauen und jungen Menschen gestohlen wurde«? Und welche Folgen hat es, wenn junge Menschen den Glauben daran verlieren, dass sich an den Machtverhältnissen in ihrem Land etwas ändern lässt? (…)
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Neue Chronik-Einträge
Polen29.09.2022Polen — 29.09.2022
Präsident Andrzej Duda unterzeichnet ein Gesetz zur Entschädigung von Unternehmen, die wirtschaftliche Einbußen infolge der ökologischen Katastrophe der Oder erlitten haben. Vorgesehen ist eine Einmalzahlung in Höhe von 3.010 Zloty pro Arbeitnehmer, wenn das Unternehmen einen Einkommensverlust von über 50 % im Vergleich zu Juni oder Juli 2022 oder August 2021 verzeichnet. Hintergrund ist die Verschmutzung der Oder, die seit Ende Juli in Form eines massenhaften Fischsterbens beobachtet wurde.
Polen28.09.2022Polen — 28.09.2022
Die Parlamentarische Ethikkommission erteilt dem Abgeordneten Jarosław Kaczyński, Parteivorsitzender der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwość – PiS), eine Rüge für diskriminierende Äußerungen über Transgender-Personen bei einer Veranstaltung im Juni in Włocławek. Eine Rüge ist die höchste Strafe, die der Ethikrat aussprechen kann. Kaczyński ist zur Sitzung der Ethikkommission nicht erschienen.
Polen27.09.2022Polen — 27.09.2022
In Goleniów (Woiwodschaft Westpommern/województwo zachodniopomorskie) wird die Gaspipeline Baltic Pipe in Anwesenheit von Regierungsvertretern Polens, Norwegens und Dänemarks sowie Vertretern der Europäischen Kommission in Betrieb genommen. Ministerpräsident Mateusz Morawiecki unterstreicht die Bedeutung der Pipeline für die Diversifizierung des polnischen Energiemarktes. Die von Erpressung, Drohungen und Zwang geprägte Epoche der Gasimporte aus Russland werde nun von der Ära der polnischen Energiesouveränität abgelöst. Über die Baltic Pipe ist der Import von jährlich bis zu 10 Mrd. m3 aus Norwegen nach Polen und der Transport von 3 Mrd. m3 aus Polen nach Dänemark möglich.
Polen26.09.2022Polen — 26.09.2022
Seit heute gilt, dass Russen, die eine touristische, eine Geschäfts- oder eine Sportreise unternehmen, nicht die polnische Grenze auf Flug- oder Seehäfen überschreiten dürfen. Bereits seit einer Woche gilt das Verbot des Grenzübertritts für die Grenzübergänge an Land.
Polen24.09.2022Polen — 24.09.2022
Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak nimmt am Gelübde der 1. Brigade der Territorialen Verteidigung in Kolno (Woiwodschaft Podlachien/województwo podlaskie) teil. In seiner Ansprache weist er darauf hin, dass im Rahmen der Truppen der Territorialen Verteidigung (Wojska Obrony Terytorialnej – WOT) die Sektion Grenzverteidigung (Komponent Obrony Pogranicza – KOP) eingerichtet wird. Die zunächst zehn berufenen Bataillone werden in den Woiwodschaften Podlachien, Ermland-Masuren (woj. warmińsko-mazurskie), Lublin (woj. lubelskie) und Vorkarpaten (woj. podkarpackie) eingesetzt. Mit der Bezeichnung KOP knüpfe man bewusst an die Vorkriegstradition an, als es neben dem Grenzschutz ebenfalls einen militärischen Truppenverband zur Grenzsicherung (Korpus Ochrony Pogranicza – KOP) gab.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa und der post-sowjetischen Region. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte als auch im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen zwei englischsprachige Partner-Publikationen, die vom Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies der George Washington University und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links beim (auch ohne Anmeldung) frei zugänglichen Twitter-Konto der Länder-Analysen: https://twitter.com/laenderanalysen

 


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