Länder-Analysen

Aktuelles

Aktuelles vom Länder-Analysen-Team regelmäßig bei Twitter: https://twitter.com/laenderanalysen 

 

Aktuelle Analysen zum Ukraine-Krieg auch bei der englisch-sprachigen Schwesterpublikation der Russland-Analysen: https://css.ethz.ch/publikationen/russian-analytical-digest.html

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Ukraine-Analysen Nr. 264

Krieg in der Ukraine – Das Dossier der Ukraine-Analysen

Das Ukraine-Analysen Dossier "Krieg in der Ukraine" besteht aus Analysen, Dokumentationen und Umfragen zum Thema. Es wird laufend um neue Beiträge aktualisiert, weshalb das Dossier ein reines online-Format ist und nicht, wie üblich, zusätzlich als PDF-Version erscheint. Beim Lesen der Beiträge bitten wir darum, das Publikationsdatum zu berücksichtigen. (…)

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Russland-Analysen Nr. 416

Krieg in der Ukraine – Das Dossier der Russland-Analysen

Das vorliegende Dossier besteht vorrangig aus Analyse-Beiträgen und wird laufend um Beiträge ergänzt. Zu den relevanten Schwerpunkten finden Sie eine Zusammenstellung unserer Analysen, Dokumentationen als auch zusätzliche Beiträge, die wir im Bereich „Lesetipps“ empfehlen. Eine PDF-Version des Dossiers ist vorerst nicht vorhanden, da es sich um ein Format handelt, das laufend angepasst wird. (…)

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Aus den aktuellen Analysen
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Belarus-Analysen Nr. 61

Entwicklungen in der belarusischen Diaspora 2020

In dem Beitrag werden auf der Basis von Tiefeninterviews die Entwicklungsphasen der belarusischen Diaspora im Jahr 2020 herausgearbeitet. Es werden die wichtigsten Transformationsvektoren identifiziert, unter anderem die Herauslösung der belarusischen Diaspora aus der postsowjetischen Emigrationsgemeinschaft, das Entstehen eines positiven Images von den Belarus*innen als Nation, eine zunehmende Mobilisierungsfähhigkeit und -bereitschaft der belarusischen Gemeinschaft in der Emigration und eine Politisierung der belarusischen Diaspora, in deren Zuge sich jetzt neue Formen der (Selbst)Organisation entwickeln.

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Russland-Analysen Nr. 422

Russische Wissenschaft und der Krieg in der Ukraine

Bis zum Beginn von Russlands Krieg gegen die Ukraine hatte der Kreml versucht, die Stärke russischer Universitäten und Forscher:innen in den internationalen Rankings zu demonstrieren. Jetzt führen die wegen des Krieges verhängten Sanktionen des Westens dazu, dass russische Wissenschaftler:innen isoliert werden. Als Reaktion sind jene Teile der russischen Wissenschaft, die traditionell eine Zusammenarbeit mit dem Westen ablehnten, bestrebt, national definierte Maßstäbe zu etablieren. (…)

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Zentralasien-Analysen Nr. 153

Eine weitere »gestohlene« Revolution? – Macht und Informalität in Kirgistan

Aksana Ismailbekova
Der Regierungssturz von 2020 in Kirgistan reiht sich ein in eine Reihe von Revolutionen im Land, welche keine tatsächlichen politischen Veränderungen bewirkt haben. Warum sind sich scheinbar alle Kommentator:innen einig, dass die Revolution »den Frauen und jungen Menschen gestohlen wurde«? Und welche Folgen hat es, wenn junge Menschen den Glauben daran verlieren, dass sich an den Machtverhältnissen in ihrem Land etwas ändern lässt? (…)
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Polen-Analysen Nr. 296

Die Verschärfung der politischen Rhetorik in der Öffentlichkeit

Reinhold Vetter
In Polen ist derzeit zu beobachten, welche bedeutsame Rolle die politische Rhetorik in der öffentlichen Auseinandersetzung spielen kann. Zwar wird der Kampf um Meinungsführerschaft und politische Macht in allen demokratischen Systemen auch und gerade mit sprachlichen Mitteln ausgefochten. Doch in Polen haben der Umgang mit Schlagworten und das Bemühen, politische Probleme zu simplifizieren, ein gefährliches Ausmaß angenommen. (…)
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Ukraine-Analysen Nr. 272

Russlands Aggression in der Ukraine:
die Dokumentation der aus dem Konflikt resultierenden Verbrechen

Kateryna Busol, Dmytro Koval
Der folgende Artikel zeichnet die Entwicklung der Bemühungen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und dem ukrainischen Staat nach, konfliktbezogene Verbrechen auf dem Gebiet der Ukraine, die im Zusammenhang mit der russischen Aggression seit 2014 begangen wurden, zu dokumentieren. Der Beitrag analysiert weiterhin, wie die Erfahrungen von 2014 bis 2021 die Dokumentation von Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen seit der russischen Invasion im Februar 2022 beeinflusst haben.
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Neue Chronik-Einträge
Kasachstan23.07.2022Kasachstan — 23.07.2022
Anlässlich von 30 Jahren bilateraler diplomatischer Beziehungen telefoniert Präsident Tokajew mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj. Laut Tokajew wurden wichtige Ergebnisse bei der Entwicklung der Zusammenarbeit im wirtschaftlichen und humanitären Bereich erzielt. Selenskyj dankt Tokajew für die Entscheidung Kasachstans, die separatistischen »Volksrepubliken« Donezk und Luhansk nicht anzuerkennen.
Kasachstan23.07.2022Kasachstan — 23.07.2022
Präsident Tokajew wird in Dschidda vom saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu Gesprächen über die Zusammenarbeit in diversen Bereichen, u. a. Handel und Investitionen, empfangen. Laut Tokajew wurden mit der Unterstützung Saudi-Arabiens bisher Projekte im Gesamtwert von umgerechnet 120 Mio. US-Dollar umgesetzt, was noch nicht dem Gesamtpotential beider Staaten entspräche. Bei Gesprächen mit dem Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, Hissein Brahim Taha, bringt Tokajew Interesse an einem Ausbau der Zusammenarbeit Kasachstans mit allen anderen muslimischen Staaten zum Ausdruck.
Kasachstan21.07.2022Kasachstan — 21.07.2022
Präsident Tokajew nimmt in Tscholpon-Ata in Kirgistan am vierten Konsultativtreffen der Oberhäupter der zentralasiatischen Staaten teil. Tokajew ruft die zentralasiatischen Staaten zur Einigkeit auf und fordert ein gemeinsames Vorgehen »gegen Versuche die Region zu spalten.« Tokajew spricht sich für eine Einbeziehung von Vertreter:innen anderer Nachbarstaaten wie Russland und China in die Konsultativtreffen aus.
Kirgistan21.07.2022Kirgistan — 21.07.2022
In Tscholpon-Ata (Gebiet Issyk-Kul) findet das vierte Konsultativtreffen der Oberhäupter der zentralasiatischen Staaten statt. Präsident Dschaparow ruft die Anwesenden u. a. dazu auf, eine einheitliche diplomatische Linie gegenüber den Taliban zu entwickeln. Bei bilateralen Gesprächen am Rande des Treffens mit seinem turkmenischen Amtskollegen Serdar Berdymuchammedow bezeichnet Dschaparow Turkmenistan als sehr wichtigen wirtschaftlichen Partner Kirgistans, mit dem man die Beziehungen weiter vertiefen möchte. Das Konsultativtreffen endet mit der Unterzeichnung eines Vertrages über Freundschaft, gute Nachbarschaft und Zusammenarbeit durch Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan (Tadschikistan und Turkmenistan wollen nach entsprechenden »internen Verfahren« ebenfalls unterzeichnen).
Turkmenistan21.07.2022Turkmenistan — 21.07.2022
Präsident S. Berdymuchammedow nimmt in Tscholpon-Ata in Kirgistan am vierten Konsultativtreffen der Oberhäupter der zentralasiatischen Staaten teil. Laut Berdymuchammedow sei Entschlossenheit und Einheit notwendig, um mögliche »von außen« vorgenommene Versuche zur Destabilisierung der Region abzuwenden. Zur Bewahrung Zentralasiens als einer »Zone der Stabilität« sei demnach die Etablierung eines starken »regionalen Sicherheitssystems« durch vertiefte politische und diplomatische Zusammenarbeit notwendig.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa und der post-sowjetischen Region. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte als auch im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen zwei englischsprachige Partner-Publikationen, die vom Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies der George Washington University und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links beim (auch ohne Anmeldung) frei zugänglichen Twitter-Konto der Länder-Analysen: https://twitter.com/laenderanalysen

 


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