Länder-Analysen

Aus den aktuellen Analysen
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Zentralasien-Analysen Nr. 142

Usbekistans potenzielle Mitgliedschaft in der Eurasischen Wirtschaftsunion:
Herausforderungen und Implikationen

Usbekistans Beziehungen zur Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) stehen in Usbekistan seit 2019 im Fokus medialer Berichterstattung. Den Anfang machte eine Rede von Präsident Schawkat Mirsijojew vor dem usbekischen Senat am 21. Juni 2019, in der er über einen möglichen Beitritt zur EAWU sprach, um die Handelsinteressen des Landes auf den Märkten der EAWU abzusichern. (…)

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Polen-Analysen Nr. 259

Politik im Museum – der Kampf um Deutungshoheiten im polnischen Museumsboom

Seit 2004 hält in Polen ein beispielloser Museumsboom an, der sowohl Geschichts- als auch Kunstmuseen umfasst. Debatten, Streit und Emotionen rufen jedoch besonders die zahlreichen neuen historischen Museen hervor. Ihre Präsentationen ringen nicht nur um eine (Neu-)Definition dessen, was und vor allem wer als Teil polnischer Geschichte wahrgenommen werden kann bzw. (…)

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Russland-Analysen Nr. 389

Arbeitsprotest, Organisation und Klassenpolitik in Russland

Jeremy Morris
Zusammenfassung Das russische Arbeitsgesetzbuch von 2001 hat zwar die Wirkung von Arbeitsprotesten und ähnlichen Aktionen in Russland eingeschränkt, doch stellen Aktivitäten dieser Art weiterhin ein wichtiges Barometer für wirtschaftliche Unzufriedenheit dar. Insbesondere im Automobilsektor haben kämpferische Gewerkschaften nach 2007 einige Erfolge feiern können. Arbeitsproteste haben sich auch auf den Dienstleistungssektor und den öffentlichen Bereich ausgeweitet, am markantesten im Gesundheitswesen und in der Transportbranche. (…)
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Belarus-Analysen Nr. 50

Zum ersten Mal seit 1994 gibt es keine Garantie für Lukaschenkas Wiederwahl

Pavel Bykouski
Zum ersten Mal in den 26 Jahren der Herrschaft von Aljaksandr Lukaschenka in Belarus stehen Präsidentschaftswahlen an, die vom Präsidenten und von der Gesellschaft als Wahlen betrachtet werden, bei denen es einen Wettbewerb gibt und das Ergebnis nicht im Voraus feststeht. Es gibt bei den Wahlen eine personelle Alternative zu Lukaschenka, und der amtierende Präsident beschuldigt seine Konkurrenten, sie würden Verbindungen zu Russland unterhalten, auch wenn er selbst mit der Parole einer Integration von Belarus und Russland aufgetreten ist. Dieser Beitrag bietet eine kurze Analyse der wichtigsten Tendenzen bei diesen Wahlen.
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Neue Chronik-Einträge
Kirgistan09.07.2020Kirgistan — 09.07.2020
Aufgrund einer erhöhten Covid-19-Reproduktion wird auf Anordnung des nationalen Krisenreaktionszentrums der öffentliche Verkehr zwischen Gebieten und Städten eingestellt. Darüber hinaus wird das Gebiet Issyk-Kul für 10 Tage abgeriegelt und der öffentliche Nahverkehr in dem Gebiet ausgesetzt.
Kirgistan08.07.2020Kirgistan — 08.07.2020
Nachdem mehrere Richter und Angestellte des Obersten Gerichtshofes an Covid-19 erkrankt sind, setzt dieser alle laufenden Prozesse bis auf weiteres aus.
Kasachstan08.07.2020Kasachstan — 08.07.2020
Präsident Tokajew erklärt den 13.7. zu einem offiziellen Trauertag zum Gedenken an die Personen, die wegen Covid-19 gestorben sind.
Kasachstan08.07.2020Kasachstan — 08.07.2020
Am kasachstanisch-usbekischen Grenzübergang Dschibek Dscholy (Gebiet Turkestan) befinden sich aktuell insgesamt ca. 3.000 usbekische und tadschikische Staatsbürger, die auf eine Möglichkeit zur Rückkehr in ihre Heimatländer warten.
Turkmenistan08.07.2020Turkmenistan — 08.07.2020
In Aschgabat trifft eine fünfköpfige WHO-Mission ein, die in den nächsten zehn Tagen im ganzen Land u. a. Krankenhäuser, Gesundheitszentren und Labore besuchen und zusammen mit turkmenischen Behördenvertretern verschiedene Aspekte der Einsatzbereitschaft und Möglichkeiten zur Eindämmung einer Covid-19-Epidemie besprechen wird.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa und der post-sowjetischen Region. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte als auch im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.


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