Länder-Analysen

Aktuelles

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Aktuelle Analysen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch

bei den englisch-sprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen:

Ukrainian Analytical Digest und Russian Analytical Digest

Aus den aktuellen Analysen
Titelbild
Belarus-Analysen Nr. 71

Repressionen in der belarussischen Wissenschaft:
vom August 2020 bis Oktober 2023

Die Repressionen in Belarus haben erhebliche Auswirkungen auf den Zustand der Wissenschaft und die akademische Freiheit, wobei die Repressalien an den Universitäten gleichzeitig verschleiert werden. Die genaue Anzahl der von Repression betroffenen Wissenschaftler*innen und die vom belarussischen Staat angewandten Taktiken zur Vertuschung dieser Vorfälle waren bislang unklar. Um dies zu klären, wurde eine qualitative Studie und ein Monitoring der Medien durchgeführt. (…)

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Titelbild
Ukraine-Analysen Nr. 302

Freund oder Feind? Die ukrainisch-ungarischen Beziehungen nach der russischen Vollinvasion

Seit 2017 kriselt es in den ukrainisch-ungarischen Beziehungen. Die diplomatischen Spannungen zwischen Kyjiw und Budapest setzten mit der Frage um die Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine ein, haben sich aber nie nur auf diese Frage beschränkt. Die Rechte der ungarischen Minderheit scheinen außerdem eher ein Vorwand als eine Ursache zu sein. (…)

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Polen-Analysen Nr. 332

Polens schwierige Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit – Ergebnisse nach einem halben Jahr Amtszeit der Regierung Tusk

Robert Grzeszczak
Das Erbe der Jahre 2015–2023, d. h. der antidemokratischen, antieuropäischen und autoritären Phase unter der Regierungskoalition der Vereinigten Rechten, wirkt weiter fort: im polnischen Recht, den Strukturen der öffentlichen Verwaltung, dem Justizsystem, der Art und Weise der Rechtsinterpretation und -anwendung, inbegriffen die Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft Polens in der Europäischen Union ergeben. (…)
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Zentralasien-Analysen Nr. 164

Traditionelles Repräsentationsorgan oder populistisches Machtwerkzeug? Der Nationalkurultai in Kirgistan

Mahabat Sadyrbek
2021 hat der kirgisische Präsident Sadyr Dschaparow den sogenannten »Nationalkurultai« als verfassungsmäßiges Organ des politischen Systems in Kirgistan etabliert. Ursprünglich eine Versammlung des Adels zur Wahl und Beratung des Khans, dient der Nationalkurultai heute als offizielles Bürgergremium, das die politische Beteiligung der Bevölkerung erhöhen und die öffentliche Kontrolle der Regierung verbessern soll. Kritiker sehen im Nationalkurultai eine vom Präsidenten dominierte Parallelstruktur, die das Parlament dupliziert und dem herrschenden Regime als Instrument der Legitimierung und Machtsicherung dient. (…)
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Russland-Analysen Nr. 452

Die Open Data-Lage in Russland während des Krieges:
zwischen Drohnenangriffen und bürokratischen Grabenkämpfen

Cedar-Kollektiv
Seit Beginn der russischen Vollinvasion in die Ukraine im Februar 2022 haben die russischen Behörden regelmäßig ihre Daten dem öffentlichen Zugriff entzogen. Unseren Berechnungen zufolge sind im Lauf von zweieinhalb Jahren fast 600 Datensätze aus den »Open Data«-Segmenten von offiziellen Internetauftritten föderaler Behörden entfernt worden. Diese Zahl umfasst nicht die diversen Register, statistischen Berichtsformulare, Berichtstexte mit makroökonomischen, finanziellen und kriminalstatistischen Kennziffern sowie über soziale Sicherungsleistungen, die ebenfalls gelöscht worden sind, mitunter rückwirkend für sämtliche bisher verfügbaren Jahre. (…)
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Neue Chronik-Einträge
Polen08.07.2024Polen — 08.07.2024
Ministerpräsident Donald Tusk empfängt in Warschau den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj. Beide unterzeichnen eine Sicherheitsvereinbarung, die die Zusammenarbeit im politischen, militärischen und wirtschaftlichen Bereich sowie im Bereich der Sicherheit und Verteidigung umfasst. Bereits 19 Länder und die Europäische Union haben eine solche Vereinbarung mit der Ukraine geschlossen.
Polen07.07.2024Polen — 07.07.2024
Außenminister Radosław Sikorski empfängt in Chobielin David Lammy, Außenminister der neuen Regierung Großbritanniens. Beide unterstreichen die Notwendigkeit, die Ukraine im russischen Angriffskrieg langfristig zu unterstützen. Sikorski spricht sich für die Fortsetzung des sog. polnisch-britischen Quadrigaformats aus, das sind gemeinsame bilaterale Treffen der Außen- und der Verteidigungsressorts.
Russland06.07.2024Russland — 06.07.2024
Laut des neuesten Berichts der britischen Hochschul-Ranking-Agentur „Quacquarelli Symonds“ ist keine russische Universität unter den besten 50 Universitäten der Welt. In dem Ranking, das mehr als 1.500 Universitäten umfasst, sind 47 russische enthalten. Das beste Ergebnis erzielte die Moskauer Staatliche Lomonossow-Universität, die auf Rang 94 eingestuft wird und damit im Vergleich zum Vorjahr um sieben Plätze schlechter liegt. Die Moskauer Staatliche Technische Universität (MGTU) liegt auf Rang 278, die Russische Universität der Völkerfreundschaft (RUDN) auf Rang 316. Die Staatliche Universität Sankt Petersburg verschlechterte sich im Ranking von Platz 315 auf Platz 365.
Russland05.07.2024Russland — 05.07.2024
Die Russische Staatliche Sozialuniversität (RGSU) veröffentlicht ein sogenanntes „Social-Scoring-Projekt“. Das Projekt mit dem Namen „My“ (dt. Wir) bewertet die Nützlichkeit einer Person für den Staat sowie ihre persönlichen Aussichten. Bisher ist die Teilnahme freiwillig und anonym. Der Fragebogen erfasst unter anderem Daten zu Bildung, Familienstand, Karriereschritten, Schuldenlast, Vorstrafen, Präsenz in den sozialen Netzwerken sowie Teilnahme am öffentlichen Leben.
Polen05.07.2024Polen — 05.07.2024
Das Ministerium für Klima und Umwelt teilt mit, dass Polen dem Climate Club beigetreten ist. Dieser wurde auf der UN-Klimakonferenz (COP) 2023 ins Leben gerufen, um Unterstützung bei der Dekarbonisierung der Industrie zu leisten. Das Ministerium betont, dass der Climate Club nicht über den gesetzten Rahmen des EU-Klimaschutzprogramms Fit For 55 sowie des Pariser Klimaschutzübereinkommens hinausgeht.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.

Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social

 


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