Länder-Analysen

Aktuelles

Aktuelles vom Länder-Analysen-Team regelmäßig bei Twitter: https://twitter.com/laenderanalysen 

 

Aktuelle Analysen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch

bei der englisch-sprachigen Schwesterpublikation der Russland-Analysen:

https://css.ethz.ch/publikationen/russian-analytical-digest.html

 

und beim Caucasus Analytical Digest: https://www.laender-analysen.de/cad

Aus den aktuellen Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 275

»Filtration«: System, Ablauf und Ziele

Der Begriff »Filtration« im Kontext der russischen Aggression gegen die Ukraine sorgt für internationale Aufmerksamkeit und Besorgnis. Da die Ukraine und Russland den Begriff der »Filtration« unterschiedlich nutzen und kontextualisieren, bleibt viel Raum für unterschiedliche Auslegungen des Vorganges. Im Folgenden soll versucht werden, das System der »Filtration« zu beschreiben und einzuordnen. (…)

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Titelbild
Belarus-Analysen Nr. 63

Die Abstimmung der EU-Sanktionsregime gegen Belarus und Russland

In Brüssel werden neue Sanktionen gegen Minsk und Moskau diskutiert. Die neuen restriktiven Maßnahmen gegen Minsk sollen nicht nur eine Antwort auf die Aufstellung eines gemeinsamen Truppenverbandes von Belarus und Russland darstellen, sondern auch verhindern, dass Russland die Sanktionen mit Hilfe von Belarus umgeht. Allerdings birgt die zunehmende Harmonisierung der EU-Sanktionen gegen Belarus und Russland das Risiko, dass Belarus nicht als ein eigenständiges Thema der EU-Politik behandelt wird, sondern als integraler Bestandteil der EU-Agenda zu Russland. (…)

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Russland-Analysen Nr. 425

Die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine für die russische IT-Industrie

Felix Herrmann
Die russische IT-Branche sieht sich in Folge des Überfalls der Russischen Föderation auf die Ukraine auf mehreren Ebenen großen Herausforderungen gegenüber. Etliche Schwierigkeiten ergeben sich neu aus den massiven westlichen Wirtschaftssanktionen und dem massenhaften Weggang westlicher Unternehmen aus Russland, andere bereits seit langem bekannte Probleme wurden durch den Krieg und seine Folgen deut- lich drängender. Es lassen sich drei miteinander verschränkte Themenfelder ausmachen, auf denen sich der russische Staat zu Ergreifung von Maßnahmen gezwungen sieht: 1. (…)
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Polen-Analysen Nr. 302

Vom Regen in die Traufe – der polnische Wahlkalender 2023/24

Jarosław Flis
Die polnische Politik wird in den kommenden zwei Jahren deutlich von den Terminen für die Wahlen beeinflusst werden. Der Sejm hat das Gesetz, das den Wahlkalender der seit 2018 geltenden Wahlordnung ändert, angenommen und das darauf folgende Veto des Senats wurde abgelehnt. Das Gesetz wartet nun auf die Unterschrift des Präsidenten, die sicherlich keine Überraschung sein wird, die aber auch nicht selbstverständlich ist, wenn man die Signale berücksichtigt, die vorher aus dem Präsidialamt gesendet wurden. (…)
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Zentralasien-Analysen Nr. 154

Zwischen Autonomie und Nationaler Integration – Steht die finale Krise Karakalpakstans noch bevor?

Ivan U. Kłyszcz
Ende Juni sind in der Republik Karakalpakstan Proteste gegen eine in Taschkent geplante Verfassungsänderung ausgebrochen. Die Reform sah eine Aufhebung des formalen Autonomiestatus der Region vor, die dadurch vollständig in die zentralisierte Verwaltungsstruktur des usbekischen Staates integriert werden sollte. Der aus Sowjetzeiten übernommene Autonomiestatus repräsentiert ein bis heute ungelöstes Arrangement zur Überbrückung divergierender regionaler und zentralstaatlicher Interessen. (…)
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Neue Chronik-Einträge
Polen14.11.2022Polen — 14.11.2022
Nach Schätzungen der Polnischen Nationalbank (Narodowy Bank Polski – NBP) werden die Preise für Lebensmittel im Jahr 2022 um 15,3 Prozent steigen, 2023: 13,6 Prozent, 2024: 4,4 Prozent, 2025: 1,9 Prozent.
Polen13.11.2022Polen — 13.11.2022
Stanisław Żaryn, Regierungsbeauftragter für Sicherheit, schreibt im Nachrichtendienst Twitter, im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine verbreite Russland aktuell Falschmeldungen in westlichen Medien, dass polnische Söldner mit Zustimmung der polnischen Regierung in der Ukraine gegen Russland kämpfen. Damit wolle Russland Polen als Kriegstreiber darstellen und es auf internationaler Bühne isolieren. Außerdem verbreite Russland, die polnische und die ukrainische Regierung hätten vereinbart, dass die Westukraine an Polen fallen werde, als Ausgleich für ukrainische Schulden.
Polen12.11.2022Polen — 12.11.2022
In Warschau findet in der Kirche »Gotteshaus der Göttlichen Vorsehung« (Świątynia Opatrzności Bożej) die Beisetzung der sterblichen Überreste von Władysław Raczkiewicz, August Zaleski und Stanisław Ostrowski, Präsidenten der einstigen polnischen Exilregierung in London, statt, an der Präsident Andrzej Duda und Ministerpräsident Mateusz Morawiecki teilnehmen.
Polen11.11.2022Polen — 11.11.2022
Am Nationalfeiertag der Unabhängigkeit (1918) finden in ganz Polen Feierstunden, Gedenkmärsche und Veranstaltungen statt. An der offiziellen Feier der staatlichen Vertreter in Warschau nimmt neben Präsident Andrzej Duda und Ministerpräsident Mateusz Morawiecki auch der Präsident Litauens, Gitanas Nausėda, teil. Dem nationalistisch ausgerichteten Marsch der Unabhängigkeit, der dieses Jahr unter dem Motto »Starke Nation, großes Polen« stattfand, schlossen sich den Organisatoren (Verein Marsch der Unabhängigkeit/Stowarzyszenie Marsz Niepodległości) zufolge knapp 100.000 Personen (2021: ca. 150.000 Personen) an. Die Polizei und die Stadtverwaltung machten keine Angaben zu den Teilnehmerzahlen.
Polen11.11.2022Polen — 11.11.2022
Die Stiftung Freiheit und Demokratie (Fundacja Wolność i Demokracja) teilt auf ihrer Webseite mit, dass die Behörden der Ukraine am 2. November der Stiftung die Erlaubnis erteilt haben, Grabungsarbeiten zur Suche von polnischen Opfern zu beginnen, die von der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) im Februar 1945 im damaligen polnischen Dorf Puźniki (heute Westukraine) ermordet wurden.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa und der post-sowjetischen Region. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte als auch im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen zwei englischsprachige Partner-Publikationen, die vom Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich, dem Institute for European, Russian and Eurasian Studies der George Washington University und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links beim (auch ohne Anmeldung) frei zugänglichen Twitter-Konto der Länder-Analysen: https://twitter.com/laenderanalysen

 


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