Länder-Analysen

Aktuelles

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Neu ab Januar bei den englischsprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen

Belarus Analytical Digest (von der Redakteurin der Belarus-Analysen)

Moldovan Analytical Digest

 

Aktuelle Analysen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch

bei den englisch-sprachigen Schwesterpublikationen der Länder-Analysen:

Ukrainian Analytical Digest und Russian Analytical Digest

Aus den aktuellen Analysen
Titelbild
Polen-Analysen Nr. 360

Die Smolensker Monatsfeier als Ritual und populistisches Mobilisierungsinstrument

Die »Smolensker Monatsfeier« (miesięcznica smoleńska) entstand in Reaktion auf den Flugzeugabsturz von Smolensk am 10. April 2010, bei dem alle Insassen, v. a. (…)

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Titelbild
Belarus-Analysen Nr. 82

Zwischen Russland und der EU:
Exil, Abhängigkeit und geopolitische Orientierung der belarusischen demokratischen Opposition

Seit den Protesten von 2020 und der russischen Vollinvasion in die Ukraine im Jahr 2022 hat die belarusische demokratische Opposition ihren Kampf gegen das Regime von Lukaschenka zunehmend als einen Kampf für nationale Souveränität und Emanzipation von russischer Dominanz dargestellt. Die Opposition agiert im Exil und hat sich an die Europäische Union als wichtigsten Partner und symbolischen Referenzpunkt gewandt. Sie versucht bei ihrer Arbeit im Ausland weiterhin, eine größere Distanz zwischen Russland und Belarus herzustellen und das Land enger an die EU zu binden. (…)

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Zentralasien-Analysen Nr. 171

Zwischen kollektiver Unterdrückung und fragmentierter Diaspora:
Die pamirische Emigration aus Berg-Badachschan seit 2022

Khursand Khurramov
Der Beitrag untersucht die umfassende Emigration aus dem Autonomen Gebiet Berg-Badachschan (GBAO) in Tadschikistan seit 2022 als Folge der bis heute anhaltenden Unterdrückung der pamirischen Minderheit durch das autoritäre Regime in Duschanbe. Er zeigt, wie sich die vormals wirtschaftlich motivierte Arbeitsmigration aus der Pamir-Region in eine politisch bedingte, langfristige Emigration wandelte, wobei Russland aufgrund der engen Zusammenarbeit mit den tadschikischen Behörden keine sichere Option mehr darstellt. Anhand neuer Emigrationsrouten nach Europa und Nordamerika sowie der Erfahrungen pamirischer Migranten analysiert der Beitrag die institutionellen Grenzen westlicher Asylsysteme im Umgang mit kollektiver Verfolgung. (…)
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Russland-Analysen Nr. 477

Ein neues Wettrüsten?

Peter Rutland
Aus Anlass des Endes von »New START« gibt der Beitrag einen Überblick über die Entwicklung der Atomwaffenverträge zwischen Russland und den USA. Auf dieser Grundlage wird die aktuelle Lage analysiert. Zentral sind dabei der russische Eroberungskrieg gegen die Ukraine und der Politikwechsel der USA unter Präsident Donald Trump. (…)
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Ukraine-Analysen Nr. 328

Spenden- und Wohltätigkeitsaktivitäten ukrainischer Oligarchen im Krieg

Steffen Halling
Der Beitrag untersucht die Rolle ukrainischer Oligarchen bei der Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte im Krieg gegen Russland, ihre wohltätigen Aktivitäten sowie die strategischen Zielsetzungen, die sich aus diesem Engagement ableiten lassen. Im Mittelpunkt der Analyse stehen Rinat Achmetow, Wiktor Pintschuk und Petro Poroschenko. Trotz zum Teil erheblicher wirtschaftlicher Verluste infolge der russischen Vollinvasion und einer deutlichen Einschränkung ihres politischen Einflusses zählen die Dollar-Milliardäre weiterhin zu den vermögendsten Personen der Ukraine. (…)
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Neue Chronik-Einträge
Polen16.03.2026Polen — 16.03.2026
Jan Szyszko, Minister für Fonds und Regionalpolitik, gibt bekannt, dass Polen 300 Millionen Zloty (ca. 70 Millionen Euro) aus den Zuschüssen des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und Norwegens erhält. Sie sollen u. a. für die technologische Infrastruktur des Grenzschutzes und der Polizei und für die Verhinderung von Naturkatastrophen eingesetzt werden.
Polen13.03.2026Polen — 13.03.2026
Nach dem Veto von Präsident Karol Nawrocki gegen das Gesetz zur Implementierung des europäischen SAFE-Programms (Security Action for Europe) am Vortag beschließt die Regierung, dass der Verteidigungsminister und der Minister für Finanzen und Wirtschaft berechtigt sind, Verträge des SAFE-Programms zu unterzeichnen. Der Beschluss tritt sofort in Kraft. Ministerpräsident Donald Tusk unterstreicht, die europäischen Mittel des Programms seien eine reale und sofort zugängliche Finanzierungsquelle für die Modernisierung der polnischen Streitkräfte und die Entwicklung der heimischen Rüstungsindustrie.
Polen12.03.2026Polen — 12.03.2026
Präsident Karol Nawrocki gibt bekannt, dass er das vom Sejm verabschiedete Gesetz zur Implementierung des europäischen SAFE-Programms (Security Action for Europe) nicht unterzeichnet. Sein Veto begründet er damit, dass Polen sich mit dem Programm für 45 Jahre verschulden und westliche Finanzinstitute davon profitieren würden. Seinen Gegenvorschlag »Polski SAFE 0 %« habe er bereits dem Sejm vorgelegt. Der Gesetzesentwurf sieht vor, die Modernisierung der polnischen Armee aus dem Gewinn von Investitionen der Polnischen Nationalbank (Narodowy Bank Polski – NBP) zu finanzieren. Polen könne somit frei von EU-Vorgaben eigene Entscheidungen treffen. Die Umsetzung des europäischen SAFE-Programms dagegen verstieße gegen die polnische Verfassung, da sie die Kontrolle über die eigenen Streitkräfte internationalen Institutionen übertrüge.
Polen11.03.2026Polen — 11.03.2026
Stefan Krajewski, Minister für Landwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raums, teilt mit, dass sein Ressort zehn Millionen Zloty (ca. 2,3 Millionen Euro) zur Unterstützung gesellschaftlicher Initiativen im ländlichen Raum bereit stellt. Das Ziel sei es, Kultur, Ökologie, regionale Produkte, Sicherheit und Zusammenhalt zu fördern.
Polen10.03.2026Polen — 10.03.2026
Innenminister Marcin Kierwiński, Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz und Vertreter des Episkopat besprechen Möglichkeiten der Kooperation von Staat und Kirche im Falle von Naturkatastrophen und anderen Gefahrensituationen. Hervorgehoben werden die Kompetenz der Caritas und anderer kirchlicher Organisationen bei der Koordination und Organisation humanitärer Hilfe.
Über die Länder-Analysen

Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.

Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.

Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.

Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.

Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest

Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social

 


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