Folgsame Steuerzahler*innen ohne politische Stimme:
Paternalismus in belarusischen Staatsmedien
Keine Ausgabe verpassen? – Alle Länder-Analysen-Reihen gibt es im kostenlosen Abo: https://www.laender-analysen.de/abonnement/
| Russland | 16.08.2026 | NATO-Angaben zufolge hat ein spanischer Kampfjet über Rumänien eine russische Drohne abgeschossen, die aus dem moldauischen Luftraum gekommen war. Die Trümmer gingen über unbewohntem Gebiet im Bezirk Galati nieder. Die Drohne war bereits die vierte über Rumänien abgefangene Drohne in diesem Jahr. Einige Tage zuvor war auch über Lettland eine Drohne abgeschossen worden. Außerdem hatte Moldau seinen Botschafter aus Russland zurückberufen, nachdem nahe der Grenze zur Ukraine eine russische Drohne abgestürzt und explodiert war. Die moldauische Präsidentin Maia Sandu bezeichnete den Absturz als direkt Folge der russischen Invasion in die Ukraine. |
| Russland | 14.08.2026 | Die UN gibt bekannt, dass es im Juli 2026 in der Ukraine mit 437 getöteten und 2.610 verletzten Zivilist:innen die höchste Zahl monatlicher Opfer seit März 2022 gegeben habe. Gegenüber dem Vormonat sei die Zahl um 30 Prozent angestiegen. Als Hauptursache werden verstärkte russische Angriffe mit Raketen und Langstreckendrohnen genannt. Besonders betroffen war die ukrainische Hauptstadt Kyjiw mit 54 getöteten Zivilist:innen. |
| Russland | 14.08.2026 | Das russische Justizministerium stuft die an der Universität Bremen angesiedelte Forschungsstelle Osteuropas (FSO) als sogenannte „unerwünschte Organisation“ ein. Die FSO erforscht politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen in Russland und anderen postsowjetischen Staaten. Zugleich wurde auch die US-amerikanische „Human Rights Foundation“ unter Vorsitz von Julija Nawalnaja als „unerwünscht“ eingestuft. Auf der russischen Liste stehen bereits mehrere deutsche Organisationen, darunter der DAAD sowie zahlreiche politische Stiftungen. |
| Russland | 14.08.2026 | Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, weist Vorschläge für eine Waffenruhe im Schwarzen Meer zurück. Sie erklärte, dies würde der Ukraine lediglich eine Atempause verschaffen. Zuvor hatte die Türkei nach eigenen Angaben beiden Seiten Vorschläge zur Einstellung militärischer Operationen im Schwarzen Meer unterbreitet; auch die Ukraine soll einen Stopp der Angriffe auf zivile Schiffe angeboten haben. Moskau schloss zugleich eine Rückkehr zum 2023 beendeten Schwarzmeer-Getreideabkommen aus. |
| Russland | 13.08.2026 | Bei einem Bombenanschlag in Sewastopol auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim wird ein russischer Offizier getötet. Nach Angaben des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB war der Sprengsatz in einem Mülleimer deponiert worden. Die Ermittlungsbehörden nahmen eine russische Staatsbürgerin fest. Ihr wird vorgeworfen, im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt zu haben. Unbestätigten Berichten zufolge soll das Opfer der frühere ukrainische U-Boot-Kommandeur Robert Schagajew sein, der 2014 zu Russland übergelaufen war. |
Die Länder-Analysen bieten regelmäßig im kostenlosen Abonnement kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien. Alle Länder-Analysen verstehen sich als Teil eines gemeinsamen Projektes, das der wissenschaftlich fundierten, allgemeinverständlich formulierten Analyse der Entwicklungen im östlichen Europa, der Offenheit für verschiedene inhaltliche Positionen und der kostenlosen und nicht-kommerziellen Information einer breit verstandenen interessierten Öffentlichkeit verpflichtet ist.
Für die Länder-Analysen schreiben internationale Fachwissenschaftler/innen und Expert/innen. Die Redaktionen der Länder-Analysen bestehen aus Wissenschaftler/innen mit langjähriger Forschungserfahrung zu den jeweiligen Ländern. Angaben zu den jeweiligen Redaktionen finden sich auf der Seite Redaktionen/Beiräte und im Impressum in jeder einzelnen Ausgabe.
Die deutschsprachigen Länder-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Bereits seit 2003 erscheinen die Russland-Analysen. 2006 wurde das Länderspektrum um Ukraine-Analysen und Polen-Analysen erweitert. 2008 sind zusätzlich die Zentralasien-Analysen hinzugekommen, die sich mit aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan beschäftigen. Seit 2011 gibt es außerdem noch Belarus-Analysen. Für nähere Informationen zu den einzelnen Länder-Analysen wählen Sie das entsprechende Angebot bitte über die Navigation.
Alle Angebote können kostenlos per E-Mail abonniert werden. Bei den einzelnen Länder-Analysen stehen auch jeweils Archive aller bisher erschienen Ausgaben mit Autoren- und Themenindizes zur Verfügung sowie eine fortlaufende Chronik aktueller Ereignisse.
Zusätzlich besitzen die Länder-Analysen drei englischsprachige Partner-Publikationen, die von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen gemeinsam mit dem Center for Security Studies der ETH Zürich, dem Center for Eastern European Studies der Universität Zürich und weiteren Institutionen herausgegeben werden: Ukrainian Analytical Digest, Russian Analytical Digest und Caucasus Analytical Digest
Falls Sie regelmäßig aktuelle Analysen und Kommentare der Redaktionen der Länder-Analysen sowie der herausgebenden Institutionen lesen wollen, finden Sie fast täglich aktuelle Links unter: https://bsky.app/profile/laenderanalysen.bsky.social