Chronik
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| Belarus | 19.03.2026 | In Belarus werden im Rahmen der Vereinbarungen zwischen Washington und Minsk 250 weitere politische Gefangene nach einer Begnadigung durch Lukaschenka freigelassen. Die meisten Menschen (235) dürfen in Belarus bleiben. Dabei handelt es sich um die achtzehnte der Freilassungswellen, die seit 2024 erfolgen. Insgesamt sind damit 800 Menschen seit Juli 2024 begnadigt bzw. freigelassen worden. |
| Belarus | 19.03.2026 | Der US-Sondergesandte für Belarus, John Coale, besucht Minsk und trifft sich mit Aljaksandr Lukaschenka. Unter Hinweis auf eine Erklärung von Coale meldet der inoffizielle Kanal des Pressedienstes von Lukaschenka „Pul perwogo“, dass einige US-Sanktionen gegenüber belarusischer Institutionen aufgehoben würden. |
Die Chronik der Länder-Analysen
Die Chronik enthält die Originaleinträge aus den jeweiligen Ausgaben der Länder-Analysen. Sie erfasst damit Russland seit 2003 (zusätzlich gibt es eine Kurzchronik für die Sowjetunion ab 1964 bzw. Russland ab 1992), Polen und die Ukraine seit 2006, die zentralasiatischen Staaten seit 2008 und Belarus seit 2011. Die Chronikeinträge wurden jeweils zeitnah erstellt und basieren ausschließlich auf im Internet zugänglichen Quellen.
Die Umschrift von Eigennamen aus nicht-lateinischen Schriftsystemen folgt den Regeln des Duden. Dabei werden die jeweiligen nationalen Schreibweisen bevorzugt (etwa Aljaksandr Lukaschenka auf Belarussisch statt Aleksandr Lukaschenko auf Russisch oder Alexander Lukaschenko als eingedeutschte Version). Ausnahmen werden gemacht, wenn die Originalschreibweise von den in der deutsche Presse vorkommenden Schreibweisen abweicht (etwa Duschanbe statt in offizieller Lateinschrift Dusanbe).