Chronik

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(19.06.2024 bis 19.06.2024, insgesamt 2 Einträge)

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Russland19.06.2024Russland — 19.06.2024
Die russische Staatsduma verabschiedet ein Gesetz, das die Adoption von Kindern durch ausländische Staatsbürger:innen verbietet. Die stellvertretende Vorsitzende der Staatsduma, Anna Kusnezowa, begründete diese Entscheidung unter anderem mit der Situation rund um den Krieg in der Ukraine. Russland könne Staaten nicht mehr vertrauen, die es ermöglichten, dass Granaten auf Kinder in Belgorod, Kursk oder Brjansk abgefeuert würden. Zuvor hatte die Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa mitgeteilt, dass von den im Jahr 2023 in Pflegefamilien untergebrachten 2.243 Kindern sechs in ausländische Familien adoptiert worden seien. Rund 360.000 Kinder seien in russischen Waisenhäusern untergebracht.
Russland19.06.2024Russland — 19.06.2024
Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Boris Nadeshdin ist als Abgeordneter des Stadtrats von Dolgoprudnyj in der Region Moskau zurückgetreten. Nadeshdin hatte Anfang des Jahres versucht, für die Präsidentschaftswahl zu kandidieren, wurde jedoch von der Kandidatur ausgeschlossen. Zwei Tage zuvor hatte die „Rosenergobank“ gerichtlich beantragt, Nadeshdin für insolvent zu erklären. Nadeshdin gab bekannt, sein Rücktritt stehe in keinem Zusammenhang mit äußeren Faktoren. Er habe nicht vor, in Zukunft noch einmal für ein politisches Amt zu kandidieren.

Die Chronik der Länder-Analysen

Die Chronik enthält die Originaleinträge aus den jeweiligen Ausgaben der Länder-Analysen. Sie erfasst damit Russland seit 2003 (zusätzlich gibt es eine Kurzchronik für die Sowjetunion ab 1964 bzw. Russland ab 1992), Polen und die Ukraine seit 2006, die zentralasiatischen Staaten seit 2008 und Belarus seit 2011. Die Chronikeinträge wurden jeweils zeitnah erstellt und basieren ausschließlich auf im Internet zugänglichen Quellen.

Die Umschrift von Eigennamen aus nicht-lateinischen Schriftsystemen folgt den Regeln des Duden. Dabei werden die jeweiligen nationalen Schreibweisen bevorzugt (etwa Aljaksandr Lukaschenka auf Belarussisch statt Aleksandr Lukaschenko auf Russisch oder Alexander Lukaschenko als eingedeutschte Version). Ausnahmen werden gemacht, wenn die Originalschreibweise von den in der deutsche Presse vorkommenden Schreibweisen abweicht (etwa Duschanbe statt in offizieller Lateinschrift Dusanbe).


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