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(19.12.2025 bis 19.12.2025, insgesamt 5 Einträge)

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Russland19.12.2025Russland — 19.12.2025
In seiner traditionell im Dezember stattfindenden Jahrespressekonferenz beantwortet der russische Präsident Wladimir Putin Fragen zu Steuererhöhungen, der Infrastruktur und zum Krieg gegen die Ukraine. Er betont erneut, die Ukraine sei nicht an einem Abkommen zur Beendigung der Kampfhandlungen interessiert. Gleichzeitig erklärt er, es gebe eine Bereitschaft der ukrainischen Seite zu Gesprächen. Russlands Ziel, die „grundsätzliche Ursache“ des Kriegs zu beseitigen, bleibe jedoch bestehen. Russland habe den Krieg nicht begonnen, es reagiere nur auf die Ereignisse seit 2014, so Putin.
Russland19.12.2025Russland — 19.12.2025
Russland und die Ukraine tauschen die Leichname von insgesamt 1.029 im Kampf getöteter Soldat:innen aus. Russland übergibt dabei 1.003 Leichname ukrainischer Soldat:innen und erhält im Gegenzug die sterblichen Überreste von 26 russischen Militärangehöriger auf Grundlage einer im Juni in Istanbul geschlossenen Vereinbarung.
Russland19.12.2025Russland — 19.12.2025
Die Russische Zentralbank senkt ihren Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 16 Prozent und setzt damit die fünfte Zinssenkung im Jahr 2025 fort. Die Zentralbank kündigt zugleich an, die restriktive Geldpolitik noch über einen längeren Zeitraum beizubehalten.
Russland19.12.2025Russland — 19.12.2025
Die Preise für die russische Rohölsorte Urals fallen unter dem Druck verschärfter US-Sanktionen auf den niedrigsten Stand seit der Corona-Pandemie. Laut dem Branchenanbieter Argus kostet Urals mit Verladung im Hafen Noworossijsk 34,52 US‑Dollar pro Barrel, womit der Preis etwa halb so hoch ist wie zu Jahresbeginn; die Abschläge gegenüber der Referenzsorte Brent erreichen je nach Exporthafen 23 – 25 US‑Dollar pro Barrel. Ein Teil der für China bestimmten Lieferungen wird mit einem Abschlag von bis zu 35 US‑Dollar pro Barrel verkauft, was einem Preis von unter 30 US‑Dollar entspricht, nachdem indische Raffinerien sich zunehmend weigern, russische Öllieferungen abzunehmen. Nach Angaben des Finanzministeriums sinken die Öl‑ und Gaseinnahmen im November im Vorjahresvergleich um 34 Prozent, kumuliert über die ersten elf Monate um 21 Prozent. Der Haushalt 2025 war zunächst auf einer erwarteten Ölpreisbasis von 69 US‑Dollar und Einnahmen von 10,94 Billionen Rubel (etwa 115 Mrd. Euro) aus der Öl‑ und Gasbranche kalkuliert worden, später aber bei einem angenommenen Ölpreis von 58 US‑Dollar auf 8,65 Billionen Rubel (etwa 91,5 Mrd. Euro) nach unten korrigiert worden.
Russland19.12.2025Russland — 19.12.2025
Die Staats- und Regierungschef:innen der Europäischen Union einigen sich auf einen Kredit von 90 Mrd. Euro für die Ukraine, der aus dem gemeinsamen EU‑Haushalt abgesichert wird und der Stabilisierung der ukrainischen Staatsfinanzen in den kommenden zwei Jahren dienen soll. Ein paralleler Vorstoß, eingefrorene russische Zentralbankvermögen in Höhe von rund 200 Mrd. Euro unmittelbar für weitere Ukraine‑Hilfen zu nutzen, scheitert, nachdem insbesondere Belgien als Hauptverwahrort der Gelder rechtliche und finanzielle Haftungsfragen als ungeklärt bezeichnet. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßt die Vereinbarung als wichtige Sicherheitsgarantie und betont, russische Vermögenswerte müssten eingefroren bleiben, während der russische Unterhändler Kirill Dmitriew und der belgische Premierminister Bart De Wever das Ausbleiben einer direkten Vermögensabschöpfung als Sieg von Rechtssicherheit und Rationalität werten. Nach Angaben der EU soll die Rückzahlung des Kredits erst einsetzen, wenn Russland Entschädigungen für Kriegsschäden zahlt.

Die Chronik der Länder-Analysen

!!! ACHTUNG !!! Die Chroniken für die zentralasiatischen Länder reichen derzeit nur bis April/Mai 2025. Wir bemühen uns um eine schnelle Aktualisierung. Sobald eine Aktualisierung erfolgt ist, wird der entsprechende Hinweis hier gelöscht.

Die Chronik enthält die Originaleinträge aus den jeweiligen Ausgaben der Länder-Analysen. Sie erfasst damit Russland seit 2003 (zusätzlich gibt es eine Kurzchronik für die Sowjetunion ab 1964 bzw. Russland ab 1992), Polen und die Ukraine seit 2006, die zentralasiatischen Staaten seit 2008 und Belarus seit 2011. Die Chronikeinträge wurden jeweils zeitnah erstellt und basieren ausschließlich auf im Internet zugänglichen Quellen.

Die Umschrift von Eigennamen aus nicht-lateinischen Schriftsystemen folgt den Regeln des Duden. Dabei werden die jeweiligen nationalen Schreibweisen bevorzugt (etwa Aljaksandr Lukaschenka auf Belarussisch statt Aleksandr Lukaschenko auf Russisch oder Alexander Lukaschenko als eingedeutschte Version). Ausnahmen werden gemacht, wenn die Originalschreibweise von den in der deutsche Presse vorkommenden Schreibweisen abweicht (etwa Duschanbe statt in offizieller Lateinschrift Dusanbe).


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