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(15.01.2026 bis 15.01.2026, insgesamt 3 Einträge)

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Russland15.01.2026Russland — 15.01.2026
Der Föderale Zolldienst Russlands gibt bekannt, dass die Einnahmen aus Zöllen im Jahr 2025 um 20 Prozent gesunken seien. Im Laufe des Jahres seien rund 5,97 Billionen Rubel (etwa 65,7 Milliarden Euro) an den Staatshaushalt überwiesen worden. Dies sei der niedrigste Wert seit 2020. Ursprünglich hatte das russische Finanzministerium für 2025 mit Zolleinnahmen von 8 Billionen Rubel (etwa 88,1 Milliarden Euro) gerechnet. Zurückzuführen sei der Rückgang auf geringere Export- und Importvolumina infolge sinkender Rohstoffpreise sowie neuer Handelsbeschränkungen. Der russische Export sank bis November um 5,3 Prozent auf 373,7 Milliarden US-Dollar. Die Erlöse aus dem Export von Rohstoffen gingen um 16 Prozent auf 203,9 Milliarden US-Dollar zurück.
Russland15.01.2026Russland — 15.01.2026
Das russische Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung gibt bekannt, dass die Regelungen für die Verteilung staatlich finanzierter Studienplätze mit Beginn des Studienjahres 2026 angepasst wurden. Nicht besetzte Plätze aus dem für Waisen und Menschen mit Behinderung vorgesehenen Kontingent werden künftig an Teilnehmer:innen des Krieges gegen die Ukraine, deren Angehörige sowie an Kinder von während der Corona-Pandemie verstorbenen Mediziner:innen vergeben. Zuvor fielen diese freien Plätze in das allgemeine Auswahlverfahren. Für Waisen und Menschen mit Behinderung sind im Vergabeverfahren mindestens zehn Prozent aller Studienplätze vorgesehen. Dies entsprach im Jahr 2025 etwa 50.800 Plätzen. Bereits seit 2022 sind Hochschulen verpflichtet, mindestens zehn Prozent ihrer staatlich finanzierten Plätze an Teilnehmer:innen der in Russland so genannten „Spezialoperation“ in der Ukraine zu vergeben.
Russland15.01.2026Russland — 15.01.2026
Die EU-Kommission kündigt an, im Februar die Preisobergrenze für russisches Öl auf 44,10 US-Dollar je Barrel abzusenken. Die Preisobergrenze für den Verkauf von russischem Öl in Drittstaaten wie Indien, China oder Türkei wurde unter anderem von der EU als eine der Sanktionen als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Jahr 2022 eingeführt. Ziel ist, dass Russland nicht von Preisanstiegen für Öl profitiert. Die Preisobergrenze wurde zuletzt im vergangenen Sommer angepasst und liegt derzeit bei 47,60 US-Dollar je Barrel.

Die Chronik der Länder-Analysen

!!! ACHTUNG !!! Die Chroniken für die zentralasiatischen Länder reichen derzeit nur bis April/Mai 2025. Wir bemühen uns um eine schnelle Aktualisierung. Sobald eine Aktualisierung erfolgt ist, wird der entsprechende Hinweis hier gelöscht.

Die Chronik enthält die Originaleinträge aus den jeweiligen Ausgaben der Länder-Analysen. Sie erfasst damit Russland seit 2003 (zusätzlich gibt es eine Kurzchronik für die Sowjetunion ab 1964 bzw. Russland ab 1992), Polen und die Ukraine seit 2006, die zentralasiatischen Staaten seit 2008 und Belarus seit 2011. Die Chronikeinträge wurden jeweils zeitnah erstellt und basieren ausschließlich auf im Internet zugänglichen Quellen.

Die Umschrift von Eigennamen aus nicht-lateinischen Schriftsystemen folgt den Regeln des Duden. Dabei werden die jeweiligen nationalen Schreibweisen bevorzugt (etwa Aljaksandr Lukaschenka auf Belarussisch statt Aleksandr Lukaschenko auf Russisch oder Alexander Lukaschenko als eingedeutschte Version). Ausnahmen werden gemacht, wenn die Originalschreibweise von den in der deutsche Presse vorkommenden Schreibweisen abweicht (etwa Duschanbe statt in offizieller Lateinschrift Dusanbe).


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