Analyse Von Elke Fein
Der Charakter der Beziehungen zwischen den Nachfolgestaaten der UdSSR hat sich in den vergangenen 15 Jahren tief greifend verändert. Das illustriert eine Untersuchung, die vom Mittelrussischen Beratungszentrum in Wladimir mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wurde und in der Stand und Qualität der Beziehungen Russlands mit den ehemaligen Republiken der UdSSR in der Einschätzung seiner Bürger untersucht wurden. Sie fördert jedoch auch interessante Differenzen zwischen den in der Gesellschaft verbreiteten Ansichten und dem offiziellen Regierungsdiskurs einerseits und (weniger überraschende) graduelle Unterschiede zwischen der älteren und den jüngeren Generationen andererseits zutage.
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Analyse Von Felicia Scheliga
Arbeitsmigranten spielen auch nach der Weltwirtschaftskrise eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Leben vieler russischer Großstädte. Der vorliegende Artikel benennt die drängendsten Probleme der zentralasiatischen Arbeitsmigration in Russland. Er betrachtet dazu beispielhaft tadschikische Arbeitsmigranten als Mitglieder informeller Gemeinschaften, die sich gegenseitig beistehen und unterstützen. Er zeigt, durch welche Vielzahl an privaten, gesellschaftlichen und staatlichen Akteuren ihre Situation außerdem mitgestaltet oder beeinträchtigt wird – etwa durch Vermittlungsagenturen, Unternehmerverbände und Rechtsschutzorgane –, und fragt nach deren Interessen und Einflussmöglichkeiten.
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