Faschistische Tendenzen im russischen politischen Establishment. Der Aufstieg der Internationalen Eurasischen Bewegung

Von Andreas Umland

Zusammenfassung
Der radikal antiwestliche Ideologe und bekennende Faschist Aleksandr Dugin hat sich von einer gesellschaftlichen Randfigur in einen politischen Akteur verwandelt, dessen Netzwerke in russische Regierungsstrukturen, Massenmedien, zivilgesellschaftliche Organisationen und Hochschulen reichen. Prominente Persönlichkeiten aus Politik und Kultur sind mit Dugin bzw. seiner so genannten Internationalen Eurasischen Bewegung (IEB) verbunden. Zu den wichtigsten Kollaborateuren des IEB-Führers gehören der bekannte Journalist Michail Leontjew sowie der Präsidialamtsangestellte Iwan Demidow. Sollten Dugins Ansichten weiter an Akzeptanz in Russland gewinnen, wäre ein neuer Kalter Krieg unter zwar veränderten Vorzeichen, jedoch mit neuerlich erheblichen Risiken für die internationale Sicherheit möglich.

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Analyse

Rassistische Gewalt und neonazistische Bewegungen in Russland

Von Robert Kusche
Trotz Repression durch staatliche Behörden hat sich in Russland eine rechtsextreme Bewegung etabliert. Sie erntet Zustimmung bei der Bevölkerung für ihre Parolen und kann sich so als vermeintlicher Vollstrecker des »Volkswillen« gerieren. Die Betroffenen und Hinterbliebene hingegen sind oftmals marginalisiert und ausgegrenzt.
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