Analyse Von Andreas Langenohl
Russische Intellektuelle waren direkt und indirekt an der Entwicklung von Kernelementen der Putinschen Sicherheitspolitik beteiligt Dieser Einfluß findet sich einmal in der Herstellung eines bestimmten gesellschaftlichen Meinungsklimas, dem „patriotischen Konsens“, zu dessen Verwirklichung Intellektuelle maßgeblich beigetragen haben. Kerngedanken dieses „Konsenses“ lassen sich in sicherheitspolitischen Dokumenten auffinden, die im Jahre 2000 unter Putin verabschiedet worden sind. Außerdem nehmen Intellektuelle beratend direkten Einfluß auf den Entwurf sicherheitspolitischer Leitlinien.
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Analyse Von Natasha Kuhrt
Afghanistan ist für Russland von großer Bedeutung – vor allem mit Blick auf die eigene Sicherheit, aber auch im Rahmen einer weitergreifenden Strategie, bei der es darum geht, den Einfl uss in Zentralasien zu behaupten. Russland entwickelt die Organisation des Vertrags für Kollektive Sicherheit (OVKS) als eine regionale Sicherheitsstruktur, ist jedoch momentan nicht in der Lage, einen Betrag zur Sicherheit in Afghanistan zu leisten. Trotz Vorbehalten gegenüber der Strategie der ISAF hofft Russland jedoch, dass der NATO-Einsatz in Afghanistan erfolgreich sein wird und setzt daher die Unterstützung des ISAF-Einsatzes fort.
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