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Die Redaktion der Russland-Analysen

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Analyse

Russlands Kampagne für eine Rückkehr des Patriarchalen: Förderung »traditioneller Werte« mit dem Ziel demographischer und sexueller Souveränität

Von Michele Rivkin-Fish
Während weltweit konservative Kampagnen gegen Feminismus und LGBTQ-Gleichstellung an Fahrt aufnehmen, hat die russische Führungsspitze längst eine feindselige Haltung diesen Bewegungen gegenüber zu einem Grundpfeiler ihrer Staatspolitik und einem Kerninstrument des Autoritarismus gemacht. In dieser Analyse werden zwei historische Gründe erläutert, warum Gender so zentral für die gegenwärtige russische Politik wurde. Erstens waren die frühen Versuche der Sowjetunion einer Gleichstellung der Frauen mit zahlreichen Heucheleien versetzt und erzeugten einen weit verbreiteten Backlash. In der Nachkriegszeit unterstützten viele Russ:innen die konservative Vorstellung, dass Frauen eine Fürsorgerolle übernehmen sollten und Männer die des Ernährers. Allerdings haben solche Ansichten nicht das staatliche Eingreifen in das Privatleben der Menschen oder Repressionen von unangepassten Lebensstilen gutgeheißen. (…)
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Analyse

Folgen der Beendigung des Gastransports durch die Ukraine für die EU-Länder und Moldau

Von Roland Götz
Die Ukraine war, anders als Russland, nicht bereit gewesen, den bis Ende 2024 befristeten Vertrag über die Durchleitung von Erdgas aus Russland zu verlängern und hatte dies seit langem angekündigt. Für die Slowakei, Österreich, Ungarn, Tschechien und das westliche Moldau hatte dies keine gravierenden Folgen. Die Slowakei, Österreich und Tschechien können ihren Gasbedarf durch Importe aus EU-Staaten decken, verlieren allerdings Einnahmen aus dem Transit russischen Gases über ihr Territorium. Ungarn wurde, weil es 2024 seinen gesamten Gasimport aus Russland auf die Balkanroute verlagert hatte, durch den Gasstop der Ukraine gar nicht betroffen. Der westliche Teil Moldaus kann genügend Erdgas aus Rumänien importieren. (…)
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