Analyse Von Clement Molin
Da die diplomatischen Verhandlungsversuche 2025 erfolglos blieben, setzten Russland und die Ukraine die Kämpfe das gesamte Jahr über fort. Die Kriegsführung veränderte sich jedoch deutlich: Der Krieg entwickelte sich zu einer extrem drohnenlastigen, hochgradig tödlichen Gefechtsführung mit großen Grauzonen und instabilen Frontlinien, während gepanzerte Fahrzeuge an Bedeutung verloren. Russland konnte – unter hohen Verlusten – insbesondere in den Oblasten Donezk und Saporischschja weiter vorrücken und mehrere ukrainische Ortschaften erobern, ohne jedoch strategisch entscheidende Durchbrüche zu erzielen. Für 2026 ist zu erwarten, dass Russland seine Offensiven im Donbas und in Richtung Saporischschja fortsetzt, während die Ukraine angesichts des Personalmangels vor allem auf defensive Hindernislinien, Drohnen und begrenzte Gegenangriffe setzen dürfte.
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Analyse Von Clément Molin
Im Jahr 2024 ging Russlands Krieg gegen die Ukraine unvermindert weiter. Die schwersten Kämpfe gab es in der Region Pokrowsk im Donbas. Der Krieg verlagerte sich erstmals auch auf russisches Territorium in die Region Kursk. Trotz einer Zunahme des Tempos der russischen Geländegewinne vor allem im zweiten Halbjahr hat sich die Frontlinie insgesamt jedoch nur wenig geändert. Letztlich haben beide Seiten versucht, ihre Positionen in Vorbereitung auf mögliche Verhandlungen im Jahr 2025 zu stärken.
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