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Analyse

Donbas im Fokus, Saporischschja im Blick: Die militärische Entwicklung des russisch-ukrainischen Krieges in 2025 und ein Ausblick auf 2026

Von Clement Molin
Da die diplomatischen Verhandlungsversuche 2025 erfolglos blieben, setzten Russland und die Ukraine die Kämpfe das gesamte Jahr über fort. Die Kriegsführung veränderte sich jedoch deutlich: Der Krieg entwickelte sich zu einer extrem drohnenlastigen, hochgradig tödlichen Gefechtsführung mit großen Grauzonen und instabilen Frontlinien, während gepanzerte Fahrzeuge an Bedeutung verloren. Russland konnte – unter hohen Verlusten – insbesondere in den Oblasten Donezk und Saporischschja weiter vorrücken und mehrere ukrainische Ortschaften erobern, ohne jedoch strategisch entscheidende Durchbrüche zu erzielen. Für 2026 ist zu erwarten, dass Russland seine Offensiven im Donbas und in Richtung Saporischschja fortsetzt, während die Ukraine angesichts des Personalmangels vor allem auf defensive Hindernislinien, Drohnen und begrenzte Gegenangriffe setzen dürfte.
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