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Analyse

Das Schweigen nach der Ausreise: Warum die neuen russischen Migranten sich nicht mobilisieren

Von Liudmila Listrovaya
Seit Russlands groß angelegter Invasion der Ukraine im Februar 2022 sind fast eine Million Russen ins Ausland geflohen. Obwohl sie typischerweise ein Profil aufweisen, das mit hohem politischem Aktivismus gleichgesetzt wird, und entschiedene Antikriegseinstellungen vertreten, haben sich diese neuen Migranten noch nicht zu einer bedeutenden politischen Kraft zusammengeschlossen. Diese Analyse untersucht, wie die extraterritoriale Ausbreitung des Autoritarismus das politische Schweigen dieser Migranten erzwingt. Ich zeige, dass der Mangel an sichtbarem politischem Aktivismus der Migranten im Ausland eine kalkulierte, strategische Reaktion auf relationale und kontextuelle Zwänge ist, die mit dem transnationalen Autoritarismus Russlands verbunden sind.
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