Analyse Von Annemarie E. Polheim
Als die russische Regierung im Juli 2024 mit der Drosselung von YouTube begann, konfigurierten einige Internetanbieter ihre Netze so, dass ihre Kund:innen unter Umgehung der staatlichen Datenkontrollsysteme weiterhin auf den Dienst zugreifen konnten. Trotz eines schnellen Eingreifens der Behörden gibt der Fall Aufschluss über die Funktionsweise und die Konflikte bei der zentralisierten Steuerung des russischen Internetverkehrs. Die russischen Internetanbieter nehmen dabei eine Schlüsselposition bei der digitalen Informationskontrolle ein. Diese Analyse erläutert diese Kontrollmechanismen anhand von zwei föderalen Gesetzen zur Internetregulierung und von Fallbeispiele.
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