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Analyse

Was geschieht mit den russischen Naturschutzgebieten? Wie russische Behörden den Schutz von Sonderschutzgebieten im Natur- und Landschaftsschutz massiv schwächen

Von Angelina Davydova, Aleksej Martow
Vor dem Hintergrund des seit vier Jahren andauernden umfassenden Krieges gegen die Ukraine und der damit verbundenen zunehmenden wirtschaftlichen Probleme haben die russischen Behörden begonnen, die Umweltschutzgesetze des Landes zu lockern – um daraus finanzielle Vorteile zu ziehen und aus »Gründen der Landesverteidigung«. Ende 2025 verabschiedeten die Staatsduma und der Föderationsrat ein Gesetz, das Bau- und andere Aktivitäten im Gebiet des Baikalsees erlaubt, die zuvor streng verboten waren. Am 18. März 2026 verabschiedete die Staatsduma in erster Lesung Änderungen am Gesetz über Sonderschutzgebiete im Natur- und Landschaftsschutz (OOPT), die im Gesetz zuvor enthaltenen Hürden für Bebauung beseitigen. Umweltschützer und Aktivisten sind der Ansicht, dass das Naturschutzsystem des Landes aufgrund der verwässerten Formulierungen der vorgeschlagenen Änderungen stark in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. (…)
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