Die russisch-georgischen Beziehungen bleiben schwierig

Von Erik R. Scott

Zusammenfassung
Trotz der Tatsache, dass Russland kürzlich einem Abzug seiner Truppen aus Georgien zugestimmt hat, sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern von gegenseitigem Misstrauen belastet. Die politische Entwicklung in Georgien nach der Rosenrevolution von 2003 haben in Moskau Sorge wegen verstärkter Einmischung der USA in der Region ausgelöst und werden auch von den politischen Führern in den Nachbarländern Armenien und Aserbaidschan misstrauisch beobachtet. Die politischen Ereignisse sollten jedoch nicht davon ablenken, daß die russischen Investitionen in Georgien zunehmen, die eigene Möglichkeiten und Herausforderungen eröffnen, und von der problematischeren russischen Unterstützung für Abchasien und Südossetien, die beide die Unabhängigkeit von Tbilisi anstreben.

PDF-Datei in neuem Fenster anzeigen

Zum Weiterlesen

Analyse

Nuklearer Frost – Russland und die USA am Rande nuklearen Wettrüstens

Von Gerhard Mangott
Die Pläne der USA, in Polen und Tschechien Komponenten der Ballistic Missile Defence zu installieren, haben scharfe Reaktionen der russischen Verteidigungseliten ausgelöst. Angesichts der russischen Unterlegenheit im Bereich der operativen nuklearen Sprengköpfe und der Trägerraketen, sieht Russland in der US-Initative eine mittelfristige Aushöhlung der nuklearen Abschreckungslogik. Die militärische Rivalität könnte zu einem völligen Zusammenbruch der vertraglichen Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland führen.
Zum Artikel
Analyse

Moskau will das Verhältnis zum Westen neu verhandeln

Von Andrei Zagorski
Die russische Außenpolitik scheint sich im Kreis zu drehen. Jeder neue Präsident beginnt damit, das Verhältnis zum Westen zu betonen beziehungsweise zu reparieren, um es am Ende seiner Amtszeit(en) erneut zur Disposition und auf die Probe zu stellen.
Zum Artikel

Logo FSO
Logo DGO
Logo ZOIS
Logo DPI
Logo IAMO
Logo IOS