Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Ukraine | 05.06.2026 | Nach mehreren Luftangriffen rund um das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja einigen sich beide Seiten auf eine zeitweise lokale Feuerpause, um Reparaturarbeiten am AKW durchführen zu können. |
| Ukraine | 05.06.2026 | Vor der Küste der rumänischen Hafenstadt Constanta explodiert eine ukrainische Seedrohne. Laut ukrainischen Angaben sei sie durch russische Störsender fehlgeleitet worden. Der Hafen wurde evakuiert. |
| Ukraine | 07.06.2026 | Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtet im Sky-News-Interview, dass er sich mit dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch getroffen und ihm mitgeteilt hat, dass die Ukraine zu einem vorübergehenden Einfrieren der Front, zu einer Feuerpause und direkten Verhandlungen mit Putin bereit sei. |
| Ukraine | 07.06.2026 | Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besucht Großbritannien für Gespräche mit Premier Keir Starmer sowie dem deutschen Kanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Die Staats- und Regierungschefs einigen sich auf fünf Kernpunkte für einen nachhaltigen und gerechten Frieden und betonen, dass der Druck auf Moskau erhöht werden müsse. Sie erörterten auch eine Ausweitung der militärischen Unterstützung für die Ukraine, einschließlich Flugabwehrsystemen und Langstreckenwaffen. Das Treffen soll Moskau die aktuell militärisch erkämpfte Stärke der Ukraine signalisieren und zugleich Washington zeigen, dass Europa bei jeglichen Verhandlungen eine zentrale Rolle spielen will und kann. |
| Ukraine | 07.06.2026 | Ein russischer Drohnenangriff beschädigt ein Gebäude einer Atommülllager-Anlage in der Nähe des ehemaligen AKW Tschornobyl im Norden der Ukraine. In dem Gebäude sei kein abgebrannter Kernbrennstoff gelagert gewesen und laut Internationaler Atomenergiebehörde IAEA sei keine radioaktive Kontamination festgestellt worden. |
Über die Ukraine-Analysen
Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.
