Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 331 vom 24.04.2026


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Neue Chronik-Einträge
Ukraine28.04.2026Ukraine — 28.04.2026
Seit einer Woche attackiert die ukrainische Armee immer wieder russische Ölraffinerien in Tuapse an der russischen Schwarzmeerküste. Die Anlage gehört dem staatlichen Energiekonzern Rosneft und zählt zu den wichtigsten Verarbeitungsstandorten für Erdöl in Russland. Auch andere Standorte für den Export fossiler Brennstoffe nimmt die Ukraine ins Visier.
Ukraine28.04.2026Ukraine — 28.04.2026
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Israel vor, Schiffe mit von Russland gestohlenem ukrainischem Getreide aufzunehmen, und kündigt Sanktionen dagegen an.
Ukraine28.04.2026Ukraine — 28.04.2026
Polen überstellt den russischen Archäologen Oleksandr Butjagin an Russland. Butjagyn wird von ukrainischer Seite beschuldigt, für illegale Ausgrabungen und Zerstörung von Kulturerbe auf der von Russland besetzten Krym verantwortlich zu sein, und sollte dort eigentlich vor Gericht gestellt werden.
Ukraine30.04.2026Ukraine — 30.04.2026
Die Ukrainer:innen verlieren ihr Vertrauen in Sicherheitsgarantien Europas und der USA im Falle eines erneuten Angriffs Russlands. Die jüngste Umfrage des Kyjiwer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) zeigt, dass mit 52 Prozent der Befragten nur noch eine gute Hälfte darauf vertrauen würde, dass Europa im Falle eines erneuten Angriffs Russlands die notwendige Unterstützung zur Abwehr leisten würde. Anfang des Jahres lag dieser Wert noch bei 59 Prozent. Gleichzeitig steigt der Anteil derjenigen, die eindeutig nicht an solchen Beistand glauben, von 31 auf 41 Prozent.
Ukraine30.04.2026Ukraine — 30.04.2026
Die EU-Staaten bereiten ein Paket vorübergehender Erleichterungen für die Ukraine vor, um das Land näher an die Union heranzuführen, nachdem Pläne für einen beschleunigten Vollbeitritt abgelehnt wurden. Wie Politico berichtet, soll das sich abzeichnende Angebot einen besseren Marktzugang und eine stärkere Beteiligung an EU-Programmen und -Institutionen beinhalten.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


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