Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Ukraine | 30.07.2026 | Ein weiterer Gewaltskandal erschüttert die ukrainische Armee: Das Onlinemedium Texty.org veröffentlicht eine monatelange Recherche über mutmaßliche Schießbefehle gegen eigene Soldaten, wenn diese sich von ihren Positionen zurückziehen. |
| Ukraine | 30.07.2026 | Die Ukraine erhält aus dem 90-Milliarden-Euro-Kreditprogramm der Europäischen Union eine weitere Tranche von 3,47 Milliarden Euro. Damit sollen neue Drohnen, darunter jetgetriebene Langstreckenmodelle, sowie Raketen und Gripen-Kampfflugzeuge in Kooperation mit Schweden finanziert werden. |
| Ukraine | 30.07.2026 | Bei dem russischen Massenluftangriff auf Kyjiw wird auch eine US-Drohnenfabrik von „Terminal Autonomy“ zerstört. Laut Guardian ist es der erste gezielte russische Luftangriff auf ein US-amerikanisches Unternehmen. |
| Ukraine | 30.07.2026 | Bei massiven russischen Luftangriffen mit mehr als 70 Raketen und Marschflugkörpern sowie über 250 Langstreckendrohnen schlägt ein Marschflugkörper vom Typ Ch-101 in einem Feld in der ostpolnischen Region Lublin ein. Der Einschlag liegt etwa 100 Kilometer westlich der ukrainischen Grenze. Nach mehreren russischen Drohnen im polnischen Luftraum, wenigen Einschlägen, vereinzelten ukrainischen Flugabwehrraketen über Polen und häufigeren russischen Drohnenstörungen über Rumänien und den baltischen Staaten ist es der erste russische Langstrecken-Marschflugkörper, der einen NATO-Staat trifft. |
| Ukraine | 31.07.2026 | Die ukrainische Armee beklagt bislang 50.000 Gefallene, 400.000 Verwundete und „eine große Zahl Verschwundener“, sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj im Interview mit dem US-Sender Fox News. Bei den russischen Truppen spricht er von 1,6 Millionen Verletzten und 700.000 Getöteten. Selenskyj betont zudem die Rolle Irans in Russlands Krieg gegen die Ukraine sowie die russische Unterstützung Teherans bei Angriffen auf US-Basen im Nahen Osten. |
Über die Ukraine-Analysen
Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.
