Das Eurasische Integrationsbarometer 2014

Das Langzeit-Projekt des EDB-Zentrums für Integrationsforschung »EDB Integrationsbarometer« stellt die Ergebnisse einer umfassenden Studie über die öffentliche Meinung zur Integration in der GUS-Region. Es basiert auf jährlichen Umfragen der öffentlichen Meinung in 12 Staaten der GUS-Region zu einem breiten Spektrum von Themen, wie multilaterale wirtschaftliche Zusammenarbeit, zwischenstaatlichen politischen Beziehungen, soziale und geschäftliche Kontakte und kulturelle Wechselwirkungen.

Eines der Hauptziele dieses Projekts ist die Untersuchung der gesellschaftlichen Unterstützung für die Zollunion und den Einheitlichen Wirtschaftsraum (künftig: der Eurasischen Wirtschaftsunion); es wird nicht nur in den drei Mitgliedsländern durchgeführt, sondern in der gesamten Region.

Quelle: <http://www.eabr.org/e/research/centreCIS/projectsandreportsCIS/integration_barometer/index.php?id_16=42460>

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Analyse

Die Ukraine und die Zollunion von Russland, Belarus und Kasachstan: würde sich eine engere Integration auszahlen?

Von Veronika Movchan
Die Ukraine genießt auf Grund verschiedener Freihandelsabkommen bereits bei vielen Gütern zollfreien Zugang zum Markt der Zollunion von Russland, Belarus und Kasachstan. Eine Vollmitgliedschaft in der Zollunion würde keinen verbesserten Marktzugang mit sich bringen. Auch andere vorgebrachte Vorteile, wie z. B. garantierte und langfristig niedrige Gasimportpreise, sind fraglich. Der Gaspreis wird nicht durch die Verträge zur Zollunion festgelegt. (…)
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Analyse

Rückkehr zum Multivektoralismus? – Eine Bilanz der Außenpolitik Janukowytschs

Von Inna Melnykovska
Die Debatten über die Außenpolitik des Präsidenten Janukowytsch sind stark mit den Debatten über die Innenpolitik verknüpft und normativ geprägt. Beobachter erwarten eine Korrelation zwischen der Annäherung an Russland und einem Anwachsen der autoritären Tendenzen in der ukrainischen Innenpolitik; für Erfolge in der Kooperation mit der EU wird hingegen Demokratie vorausgesetzt. Die Bilanz der einjährigen Amtszeit Janukowytschs zeigt, dass es in den beiden wichtigsten Bereichen der Außenpolitik – Zusammenarbeit mit der EU und mit Russland – Kooperationserfolge, aber auch Konflikte zu verzeichnen gibt. Auf den ersten Blick ähnelt die Außenpolitik Janukowytschs der multivektoralen Außenpolitik des ehemaligen Präsidenten Leonid Kutschma. Auf den zweiten Blick wird jedoch deutlich, dass sie im Gegensatz zur Politik Kutschmas nicht primär darauf ausgerichtet ist, die Einflüsse der beiden genannten externen Akteure gegeneinander auszuspielen. (…)
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