Analyse Von Konrad Muzyka
Russland hat seine Angriffe auf die kritische Energieinfrastruktur der Ukraine im Winter 2025/2026 massiv ausgeweitet – mit drastischen Folgen für die Zivilbevölkerung. Ziel ist es, landesweit die ukrainischen Energieerzeugungs- und Übertragungskapazitäten auszuschalten. Dabei setzt Russland auf eine effektive Kombination auf große Drohnenschwärme sowie den gezielten Einsatz von Raketen, um die ukrainische Luftabwehr zu überwinden.
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Analyse Von Georg Zachmann, Frank Meissner, Robert Carr, Vladyslav Mikhnych
Die fortwährenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur haben einen chronischen Strommangel verursacht, der sich in häufigen Abschaltungen zeigt. Ohne substantielle Maßnahmen wird sich die Situation im kommenden Winter weiter verschlechtern. Zwar gibt es technische Lösungen zur Verbesserung der Versorgungslage, doch ihre rasche Umsetzung erfordert erhebliche Ressourcen und eine wirksame Koordinierung. Um dies zu erreichen, schlagen wir die Einrichtung eines „Energie-Lagezentrums“ vor, um den Informationsaustausch und die Umsetzung der Energieresilienzmaßnahmen zu verbessern; sowie Mechanismen, um lokale und private Akteure zu befähigen, in gezielte, systemische Lösungen zu investieren.
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