Dialog mit Potenzial. Die deutsch-ukrainischen Kulturbeziehungen

Von Kathrin Hartmann

Zusammenfassung
Nie waren die Voraussetzungen für die deutsch-ukrainische Kulturzusammenarbeit so gut wie heute. Bedeutende zeitgenössische Künstler aus der Ukraine waren in den letzten Jahren in Ausstellungen präsent, auf Konzertreisen oder bei Theatergastspielen in Deutschland zu erleben. Deutschland baut seine Präsenz im Kultur- und Bildungsbereich in der Ukraine weiter aus. Doch trotz dieser Belebung bleiben strukturelle Ungleichheiten in den Kulturbeziehungen bestehen: Eine der wichtigsten Grundlagen für den partnerschaftlichen Dialog ist die Wechselseitigkeit. Das Interesse der Ukrainer an Deutschland ist noch immer deutlich höher als umgekehrt. Vor diesem Hintergrund werden konkrete Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der deutsch- ukrainischen Kulturbeziehungen gemacht.

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Analyse

Die Rolle der Kiewer Mohyla-Akademie im aktuellen politischen Prozess

Von Andreas Umland
In der allgemeinen Diskussion um die Reform des ukrainischen Hochschulwesens und den zuständigen Bildungsminister Dmytro Tabatschnyk spielt die Kiewer Mohyla-Akademie eine besondere Rolle. Die Vertreter der Akademie melden sich in der gegenwärtigen Auseinandersetzung um die politische Ausrichtung der Ukraine vergleichsweise laut zu Wort. Das Verhältnis zwischen der auf nationale Wiedergeburt orientierten Akademie und dem russophilen Bildungsminister, dessen Rücktritt von großen Teilen der ukrainischen intellektuellen Elite gefordert wird, ist ein besonders schwieriges. Der folgende Artikel untersucht diese und weitere Konfliktlinien.
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Analyse

Die Reform der Hochschulgesetzgebung in der Ukraine: Stand der Diskussion und Hauptthemen

Von Inna Sovsun
Im März 2008 verkündete der Minister Iwan Wakartschuk, dass das neue Hochschulgesetz bis zum 1. Juni entwickelt und dem Parlament vorgelegt werden müsse. Fünf Jahre später ist es noch immer nicht verabschiedet, es lieferte jedoch Anlass für bislang einzigartige Diskussionen, an denen sich Parlamentarier, Regierungsmitglieder, Politikexperten, studentische Gruppen und in geringerem Ausmaß auch Universitätspräsidenten beteiligt haben. Während dieser fünf Jahre andauernden Diskussionen wurden zahlreich
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