Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
Titelbild

Ukraine-Analysen Nr. 295 vom 23.02.2024


Ausgabe als PDF speichern

Neue Chronik-Einträge
Ukraine08.01.2024Ukraine — 08.01.2024
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sagt, dass die Verbündeten der Ukraine diese bisher nicht dazu aufgefordert hätten, mit Russland zu verhandeln, um den Krieg einzufrieren. Ferner sagt er, dass diejenigen, die einen eingefrorenen Konflikt fordern und dabei meinen, im Interesse der Ukraine und der Welt zu handeln, in Wirklichkeit Russland helfen würden. Kuleba reagiert damit auf mediale Gerüchte, dass die Ukraine von ihren westlichen Verbündeten zu einem Verhandlungsfrieden gedrängt würde.
Ukraine09.01.2024Ukraine — 09.01.2024
Das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) prognostiziert, dass 40 % der ukrainischen Bevölkerung im Jahr 2024 humanitäre Hilfe benötigen werden. Dies entspricht in absoluten Zahlen mehr als 14,6 Millionen Menschen.
Ukraine09.01.2024Ukraine — 09.01.2024
Der ukrainische Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak teilt mit, dass dem ukrainischen Parlament aktuell fünf verschiedene Versionen für einen neuen Gesetzentwurf zur Mobilisierung vorlägen. Der Ende Dezember von der Regierung eingereichte Entwurf stieß auf große Kritik.
Ukraine09.01.2024Ukraine — 09.01.2024
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba schätzt, dass eingefrorene russische Vermögenswerte etwa 80 % des Wiederaufbaubedarfs der Ukraine decken könnten. Es sei laut Kuleba bloß eine Frage der Zeit, wann und wie viel dieses Vermögens der Ukraine zur Verfügung stehen. Rund 300 Milliarden US-Dollar des russischen Zentralbankvermögens wurden nach Beginn der russischen Invasion der Ukraine im Westen eingefroren, ein Großteil davon in Belgien. Die westlichen Verbündeten der Ukraine suchen aktuell nach juristischen Möglichkeiten, das Geld der Ukraine auf legale Weise bereitzustellen.
Ukraine10.01.2024Ukraine — 10.01.2024
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft im Rahmen seiner Baltikum-Reise im litauischen Vilnius ein. Das Land sichert der Ukraine eine neue langfristige Unterstützung von 200 Millionen Euro zu. Bei einem Treffen mit dem litauischen Präsidenten Gitanas Nauseda bedankt Selenskyj sich für die »kompromisslose Unterstützung« Litauens. Anschließend reist er weiter nach Estland und Lettland. Die drei baltischen Staaten zählen, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, zu den wichtigsten Unterstützerstaaten der Ukraine.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


Logo FSO
Logo DGO
Logo ZOIS
Logo DPI
Logo IAMO
Logo IOS