Analyse Von Roland Scharff
Usbekistan fällt aus dem Rahmen üblicher Wachstumsmuster der meisten GUS-Staaten. Seine überdurchschnittlichen Wachstumsraten stehen im Gegensatz zur unterdurchschnittlichen Performanz bei der Transformationsagenda. Um anhaltendes Wachstum zu erzielen und im Pro-Kopf-Einkommen aufzuschließen, gilt es für Usbekistan, die außenwirtschaftliche Öffnung und die institutionelle Konsolidierung voranzutreiben.
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Analyse Von Abduvali Sotivoldyev [Pseudonym]
Die Regierung Usbekistans hat ab 1994 einen Entwicklungspfad der möglichst geringen Auslandsverschuldung bei gleichzeitig, jedenfalls formal-juristisch, günstigen Rahmenbedingungen für ausländische Investoren gewählt. Der Autor des folgenden Artikels stellt die einzelnen staatlichen Maßnahmen und ihre Folgen für die Zeit bis 2010 vor. (Eine Bewertung der letzten Jahre hält er wegen der problematischen Datenlage für nicht möglich.) Im Ergebnis sieht er Erfolge, aber auch diverse Probleme, insbesondere mangelndes Vertrauen der ausländischen Investoren und der einheimischen Sparer und plädiert vor diesem Hintergrund für eine Liberalisierung des nach wie vor restriktiv kontrollierten Devisenmarktes.
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