Analyse Von Komila Nabiyeva
Das Potential für erneuerbare Energien in Zentralasien ist riesig. In den letzten Jahren ist zudem das zuvor niedrige Interesse an erneuerbaren Energien und insbesondere an einer Steigerung der Energieeffizienz beträchtlich gewachsen. Doch die erhebliche Skepsis der regionalen Eliten in Politik und Wirtschaft sowie gering entwickelte Fördermechanismen zur Markteinführung neuer Technologien bilden nach wie vor große Hindernisse für die Modernisierung des Energiesektors. Deutschland könnte die neuen, positiven Ansätze in der Region erheblich unterstützen, indem es sein Know-how im Bereich Energiewende aktiv weiter gibt.
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Analyse Von Assel Bitabarova
Die Unabhängigkeit der fünf zentralasiatischen Staaten infolge des plötzlichen Zusammenbruchs der Sowjetunion im Jahr 1991 hat man in China genauso wenig vorhergesehen wie in der übrigen Welt. Zu jener Zeit hatten die politischen Verantwortlichen in Beijing weder eine klare Vorstellung von ihren neuen Nachbarn noch waren sie darauf vorbereitet, in dieser neuen politischen Situation begründete Entscheidungen zu treffen. Heute, ein Vierteljahrhundert später, ist China zu einem der wichtigsten Partner der zentralasiatischen Staaten geworden. Auf der außenpolitischen Agenda Chinas hat die Region an Profil gewonnen. Dies verdeutlicht auch die Tatsache, dass Staats- und Parteichef Xi Jinping im September 2013 Astana als Schauplatz für die Verkündung der Initiative »Silk Road Economic Belt« (Teil der Strategie »One Belt One Road«) gewählt hat, die seither zum Eckpfeiler seiner neuen Außenpolitik geworden ist. (…)
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