Zum polnischen Arbeitsmarkt

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Analyse

Strukturwandel – Ausländisches Kapital modernisiert Polens Wirtschaft

Von Reinhold Vetter
Ausländische Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment – FDI) sind ein wesentliches Element des Transformations- und Reformprozesses in Ostmittel- und Südosteuropa. Unter den neuen EU-Staaten der Region hat sich Polen zu einem der attraktivsten Standorte für Investitionen aus Westeuropa, den USA und Fernost entwickelt. FDIs sorgen für einen Transfer von Kapital, Technologie, Forschung sowie Managementkultur und steigern damit die internationale Wettbewerbsposition der polnischen Volkswirtschaft. Auch der Arbeitsmarkt wird durch ausländisches Kapital nachhaltig beeinflusst. Schließlich verändern FDIs die Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern – je nach dem, ob ihre Träger angelsächsischen, deutschen oder fernöstlichen Denktraditionen folgen. (…)
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Analyse

Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes für polnische Ingenieure

Von Sebastian Becker
Die Bundesregierung hat den Arbeitsmarkt für Ingenieure aus den mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsstaaten zum 1. November geöffnet. Damit reagierte Deutschland auf den derzeitigen Fachkräftemangel, der nach Schätzungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft die einheimische Volkswirtschaft 20 Milliarden Euro im Jahr kosten könnte. Gesucht werden allerdings nur Spezialisten der Fachrichtungen »Maschinenbau« und »Elektrotechnik«, denen von diesem Datum an keine bürokratischen Steine mehr in den Weg gelegt werden. Polen ist das Land, das von dieser Entscheidung am stärksten betroffen ist, weil es mit knapp 38 Millionen Einwohnern über den größten Markt an Arbeitskräften in der Region verfügt. (…)
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