Die Ansichten der Wähler zur Lage im Land

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Analyse

Die jungen Polen und die Politik

Von Tomasz Szlendak
In der Analyse werden drei Thesen entfaltet. Erstens: Die jungen Polen interessieren sich für alles, außer für die institutionalisierte Politik. Zweitens: Die jungen Polen, die an Wahlen teilnehmen, sind sehr dafür, dass sich die politische Bühne verändert, gleichgültig, wer sich solche Veränderungen auf die Fahnen schreibt. Drittens: Die Beteiligung junger Polen an der Politik ist stark emotional geprägt, sie ist wechselhaft, »wolkig« und drückt sich eher in Flashmobs aus als in der institutionalisierten Politik.
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Analyse

Wiederbelebung einer »Totgeburt«? Das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität

Von Stefan Troebst
In der innerdeutschen wie in der deutsch-polnischen Diskussion über die Realisierung des im schwarz-roten Koalitionsvertrag vom Oktober 2005 genannten »sichtbaren Zeichens« zur »Aufarbeitung von Zwangsmigration, Flucht und Vertreibung« wird dieses in der Regel mit dem im Jahr 2000 initiierten Projekt eines »Zentrums gegen Vertreibungen« des Bundes der Vertriebenen (BdV) gleichgesetzt. Dabei wird übersehen, dass CDU/CSU und SPD in ihrer Vereinbarung explizit festgehalten haben, einen solchen Ort des Vertreibungsgedenkens in Berlin »in Verbindung« mit dem kurz vor dem Regierungswechsel von der rot-grünen Bundesregierung gemeinsam mit den Regierungen Polens, Ungarns und der Slowakei gegründeten Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität mit Sitz in Warschau einzurichten. Allerdings ist dieses 2004 in schwierigen multilateralen Verhandlungen vereinbarte Netzwerk seitdem anämisch geblieben, gar von seinen Kritikern in Politik und Medien als »Totgeburt« bezeichnet worden. Erst nach dem Regierungswechsel in Polen vom Herbst 2007 war Bewegung zu verzeichnen, die Anfang 2008 erste konkrete Formen annahm.
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