Analyse Von Sabine Fischer
Während der ersten Amtszeit von Präsident Putin zeichneten sich in der russischen Außenpolitik deutliche Veränderungen und Akzentverschiebungen ab. Sowohl in den Beziehungen zu den westlichen Industrienationen als auch zu den GUS-Staaten schien eine an der ökonomischen Modernisierung Russlands ausgerichtete, pragmatische Politik die Großmachtrhetorik der 90er Jahre abgelöst zu haben. Gleichzeitig setzte Moskau dort, wo es seine unmittelbaren Sicherheitsinteressen bedroht sah, weiterhin auf die Hebel traditioneller Großmachtpolitik. Die Außenpolitik der – so gut wie sicheren – zweiten Amtszeit Präsident Putins wird Kontinuität sowohl bei den Akzentverschiebungen als auch bei den Ambivalenzen dieser Politik bringen.
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Analyse Von Eduard Kinsbruner
Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer haben im Dezember 2011 zum neunten Mal eine Umfrage unter ihren Mitgliedsunternehmen durchgeführt, auch um einen Eindruck von den Auswirkungen der veränderten politischen Situation auf das Wirtschaftsklima in Russland zu erhalten. Gefragt wurde unter anderem nach den aktuellen Investitionsbedingungen vor Ort, den Modernisierungsbemühungen der russischen Regierung sowie den Erwartungen der Unternehmen für die Zukunft. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die Ergebnisse.
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