Präsenz von Politikern in den zentralen Medien

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Analyse

Wahlfälschung und ihre Grenzen: der regionale Vergleich im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen

Von Alexander Kynew
Ob die Präsidentschaftswahlen über einen oder zwei Wahlgänge gehen, hängt im Wesentlichen nicht von den realen Umfragewerten der Kandidaten ab, sondern davon, wie viele Stimmen dem Hauptkandidaten hinzugeschrieben und den anderen dafür abgezogen werden. Anhand der Wahlergebnisse vom 4. Dezember kann Russland in drei Regionen mit unterschiedlichem Manipulations- und Protestpotenzial unterteilt werden. Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl vom 4. März hängt zum einen von der Wahlbeteiligung in der Gruppe der »Protestregionen« mit 52,2 Millionen Wählern ab, wo laut offiziellen Ergebnissen »Einiges Russland« weniger als 42% der Stimmen erreicht hat: Hier handelt es sich hauptsächlich um das nördliche Russland, Sibirien, das Uralgebiet und den Fernen Osten. (…)
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Kommentar

Gelenkte Demokratie – gelenkte Medien. Beobachtungen im russischen Wahlkampf

Von Cornelia Rabitz
»Media Sapiens. Erzählung über die dritte Frist« (Media Sapiens. Powest o tretjem sroke) lautet der Titel eines Bestsellers, der derzeit in Russland für Gesprächsstoff sorgt. Sein Autor, Sergej Minajew, hat ein zynisches, ja geradezu nihilistisches Buch geschrieben über schmutzige PR-Tricks, gekaufte Journalisten und monströse Lügen im Dienste der Politik. Der Untertitel die »dritte Frist« ist bewusst gewählt und legt den Analogieschluss zu einer dritten Amtszeit von Wladimir Putin nahe – in welcher Position und welcher Konstellation auch immer. (…)
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