Russlands Platzierung im Ease of Doing Business Ranking der Weltbank

In ihrer Doing Business Datenbank erfasst die Weltbank jedes Jahr die staatliche Regulierung insgesamt zehn verschiedener Geschäftsaktivitäten mit statistischen Kennzahlen bzw. Indizes. Dabei machen mittlerweile etwa 8.000 Experten (Anwälte, Consultants, Rechnungsprüfer und Mitarbeiter der staatlichen Wirtschaftsverwaltung) Angaben zur Abwicklung der Aktivitäten eines hypothetischen mittelständischen Durchschnittsunternehmens in der größten Stadt des Landes. Zusätzlich bildet die Weltbank für jede Geschäftsaktivität seit 2005 eine internationale Rangliste und seit 2008 auch eine Rangliste für den Gesamtwert.

Im Folgenden wird die aktuelle Platzierung Russlands unter den insgesamt 183 erfassten Ländern dokumentiert. Zum Vergleich sind die Werte für China und Deutschland aufgeführt.

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Analyse

Auftakt zum Präsidentenwechsel? Überlegungen zur Regierungsumbildung in Russland

Von Hans-Henning Schröder
Knapp drei Monate vor den Parlamentswahlen am 2. Dezember und sechs Monate vor den Präsidentenwahlen Anfang März 2008, stellt der russische Präsident Wladimir Putin die Führung des Landes neu auf. Der überraschende Schritt verrät zum einen etwas über das politische System und lässt zum anderen Rückschlüsse auf die Strategie zu, mit der die Präsidialverwaltung Putins Nachfolge inszenieren will. Der Regierungswechsel zeigt, dass in Russland Wahlen für den Zugang zu politischer Macht nicht von Bedeutung sind. Politische Entscheidungen werden vielmehr in einem engen Kreis um den Präsidenten gefällt. (…)
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Analyse

Das neue KMU-Gesetz und die Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft in Russland

Von Alexander Tschepurenko
Im Sommer ist in Russland ein neues Gesetz über die Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Kraft getreten, das die frühere durch die dynamische Wirtschaftsentwicklung inzwischen überholte Regelung ablöst. Das Gesetz gibt eine neue Defi nition für Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen und skizziert die Förderinstrumente, die dem Staat zur Verfügung stehen, um die Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft voranzutreiben. Immerhin zeigt die Entwicklung der KMU in Russland eine gemäßigte Aufwärtstendenz. Das ist allerdings weniger staatlichen Fördermaßnahmen geschuldet als dem insgesamt positiven Wirtschaftsklima. Der Vergleich mit anderen Ländern zeigt aber auch die Schwächen des russischen KMU-Sektors: ein niedrige Überlebensquote und den hohen Anteil von Unternehmensgründern, die dies nur deshalb tun, weil sie keine andere Erwerbsmöglichkeit sehen. (…)
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