Russland und China: Migration und Reiseverkehr

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Analyse

Russland schaut auf China

Von Marcin Kaczmarski
Der Führungswechsel in China und der erste offizielle Besuch von Xi Jinping im März 2013 haben in Russland die Diskussion über seinen größten Nachbarn wieder aufleben lassen. Wenn auch die Wahrnehmung Chinas in Russland vielfältig ist, besteht allgemein die Erwartung, dass die neuen Führer der Kommunistischen Partei Chinas substantielle Änderungen im innen- und außenpolitischen Bereich vornehmen werden. Die Mehrheit der russischen Kommentatoren ist der Ansicht, dass China auf kurze Sicht Russland brauchen wird, vor allem aus strategischen Gründen. Die Diskussion um die längerfristigen Folgen von Chinas Aufstieg kommt zu weniger optimistischen Schlussfolgerungen und verweist auf die Ungewissheit in den russisch-chinesischen Beziehungen.
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Analyse

Weder Kooperation noch Freiheit: George W. Bushs gescheiterte Russlandpolitik

Von Hans-Joachim Spanger
Als Thomas Graham, den Condoleezza Rice 2002 im Nationalen Sicherheitsrat mit dem Russland-Portfolio betraute und der wenig später zum Special Assistant und Senior Director for Russian Affairs des Präsidenten aufstieg, unlängst auf seine 2007 beendete Tätigkeit in der Bush-Administration zurückblickte, war die Bilanz eindeutig – und niederschmetternd: Die USA seien im Jahre 2007 exakt wieder dort angekommen, wo sie im Jahre 2001 gestartet waren: den schlechtesten Beziehungen zwischen Washington und Moskau seit dem Ende des Kalten Kriegs – Ausweis einer »less than successful foreign policy«. Wie kam es dazu? Auch hier ist sein Resümee für die Administration alles andere als schmeichelhaft, wobei er deren Politik maßgeblich mitverantwortet und auch selbst Zeugnis ihrer Windungen abgegeben hat.
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