Analyse Von Josephine Bollinger-Kanne
Bei den turbulenten Ereignissen um die einst zweitgrößte russische Erdölgesellschaft Jukos standen sich in Russland Vertreter aus Politik und Wirtschaft gegenüber, die sich vor allem zwei Gruppen zuordnen lassen. Betonen die Vertreter der einen Gruppe, dass das Jukosverfahren mit der Gesetzgebung konform geht und hinsichtlich der Durchsetzung der Steuerpflicht für alle einen Beitrag zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit im Land liefert, sehen die anderen im Jukosfall eine unrechtmäßige Strategie der „Silowiki“ in Putins Administration, die Kontrolle über den Energiesektor mittels Renationalisierung zurückzuerlangen.
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Analyse Von Oldag Caspar
Am 28. November 2011 startet im südafrikanischen Durban der nächste zweiwöchige UN-Klimagipfel. Bei den Verhandlungen gilt Russland als eines der schwierigsten Länder. Gleichzeitig ist Russlands Rolle von hoher Bedeutung für den langfristigen Erfolg der internationalen Klimaschutzanstrengungen. Im Land selbst hat seit der Kopenhagener Klimakonferenz von 2009 ein Umdenken eingesetzt. (…)
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