Analyse Von Svitlana Biedarieva
Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Transformationen, die in der ukrainischen Kunst seit Beginn der vollumfänglichen Invasion im Februar 2022 gegen die Ukraine erfolgt sind. Es wird untersucht, wie die Arbeiten der Künstler:innen die Zugehörigkeit der Ukraine zum postsowjetischen Raum im Kontext kolonialer russischer Narrative neu interpretieren und bestreiten. Sie thematisieren darüber hinaus aus dekolonialer Perspektive das Trauma der anhaltenden, weit verbreiteten militärischen Gewalt durch Russland, der die Menschen ausgesetzt sind. Diskutiert wird auch der politisch-künstlerische Widerstand gegen die Invasion.
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Kommentar Von Nico Lange
Das Urteil gegen Julija Tymoschenko schockte die europäische und internationale Öffentlichkeit. Bis zuletzt hatten die meisten Beobachter vermutet, dass der Prozess im Kiewer Kreisgericht mit einer Bewährungsstrafe oder einer Verurteilung und sofortigen Amnestierung enden würde. Der Richterspruch von sieben Jahren Haft ohne Bewährung, drei Jahren Verbot der Ausübung politischer Ämter und einer Geldstrafe von umgerechnet etwa 135 Mio. Euro wurde dann jedoch mit voller Härte gefällt.
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