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Analyse

Usbekistans Verkehrsreformen: Nichtlineare Pfade der Modernisierung

Von Mariya Petrova
Die Bereitstellung eines leistungsfähigen Mobilitätsangebots, die effiziente Regulierung des Verkehrs sowie eine gerechte Verteilung des knappen Straßenraums zwischen allen Verkehrsteilnehmern gehören weltweit zu den zentralen Herausforderungen städtischer Entwicklung. In Usbekistan fallen diese besonders stark ins Gewicht: rapides Bevölkerungswachstum, rasche Urbanisierung, ein anhaltender Bauboom und die zunehmende Motorisierung überfordern vielerorts die infrastrukturellen Kapazitäten der Städte, deren öffentliche Verkehrssysteme über Jahrzehnte hinweg vernachlässigt wurden. Seit einigen Jahren sind jedoch verstärkte Bemühungen zu beobachten, diesen Herausforderungen zu begegnen und die Verkehrsinfrastruktur durch unterschiedliche Reformmaßnahmen zu modernisieren. Anhand der Fallbeispiele von Taschkent und Samarkand zeichnet der Beitrag die wichtigsten verkehrsinfrastrukturellen Entwicklungen der vergangenen Jahre nach und ordnet sie in den größeren Kontext der reformorientierten Modernisierungspolitik von Prä- sident Schawkat Mirsijojew seit 2016 ein.
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