Die Rückkehr des Wassers. Stand und Pläne der Rettung des nördlichen Teils des Aralsees

Von Saghit Ibatullin

Zusammenfassung
Kasachstan ist es mit dem durch einen Weltbankkredit finanzierten Bau des Kok-Aral-Dammes gelungen, den auf seinem Territorium liegenden Rest des Aralsees zu stabilisieren. Nun steht die Entscheidung über die nächsten Schritte an. Der Autor stellt eine Variante vor, bei der durch den Bau eines weiteren Dammes zwei Wasserflächen unterschiedlichen Niveaus geschaffen würden und benennt ihre technischen, sozioökonomischen und ökologischen Vorteile.

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Analyse

Energiesparen in Kirgistan. Effiziente Öfen und Wärmeisolation für die Landbevölkerung

Von Ermek Baibagyshov, Heino Meessen, Markus Giger
In Kirgistan sind Armut und Abwanderung besonders in ländlichen Gebieten weit verbreitet. Dazu tragen auch die hohen Kosten für Energie entscheidend bei. Energiesparen und -effizienz sind lediglich in Hinblick auf moderne Technologien von Großanlagen ein Thema. Energiesparen auf Haushaltsebene im kirgisischen Dorf hingegen ist ein innovativer Ansatz, der seit zehn Jahren von Schweizer Entwicklungsorganisationen verfolgt wird. Dieser Artikel will zeigen, dass ein koordiniertes Vorgehen von Infrastruktursanierung zusammen mit Energiesparen auf Haushaltsebene große Synergien aufweist. (…)
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Analyse

Kasachstan und das Atom – Zur Gründung der Bank für schwach angereichertes Uran

Von Birgit Wetzel
Mit der Unterzeichnung der entsprechenden Verträge im Sommer 2015 in Astana wurde die Schaffung der weltweit ersten Bank für schwach angereichertes Uran im kasachstanischen Ust-Kamenogorsk besiegelt. Sie wird in einem Staat errichtet, der aus der Sowjetzeit ein besonderes Verhältnis zum Thema Atom mitbringt, erinnert sei an die dramatischen Folgen der Atomwaffentests in Semipalatinsk und die entschiedene Abkehr von Atomwaffen nach der Unabhängigkeit, aber auch das positive Verhältnis zur Energiegewinnung durch Atomkraft und den Handel mit Uran. Die neue Einrichtung unter Kontrolle der IAEA wird nach Ansicht der Autorin weltweit mehr Sicherheit nicht nur bei der regelmäßigen Versorgung von Leichtwasserreaktoren mit atomarem Brennstoff, sondern auch bezüglich der internationalen Kontrolle über nukleares Material bringen. Allerdings besteht noch Aufklärungsbedarf für die örtliche Bevölkerung.
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