Analyse Von Marek S. Szczepański, Anna Śliz
Dargestellt werden die Geschichte und die aktuelle Rolle der Bewegung für die Autonomie Schlesiens (Ruch Autonomii Śląska – RAŚ), die im Januar 1990 gegründet wurde. Mit Rückgriff auf die Geschichte Oberschlesiens wird analysiert, auf welcher Grundlage die Idee der Autonomie fußt und welche Rolle die schlesische Identität im Vergleich zu den Programmen anderer schlesischer Organisationen spielt, die sich zum Teil als Interessenvertreter einer nationalen Minderheit verstehen. Beschrieben werden die Grundzüge der Tätigkeit von RAŚ , ihre Hauptakteure und die ideologischen Leitideen. Die Analyse geht davon aus, dass der Umbruch von 1989 und die darauf folgende Transformationsperiode nicht davon befreit, sich mit der Geschichte Oberschlesiens zu befassen, die den besonderen Charakter der Region bis heute prägt und entsprechende gesellschaftliche und politische Entwicklungen zur Folge hat.
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Analyse Von Olaf Kühne
Im Kontext der Systemtransformation vollzog sich in der Stadtlandschaft Warschau der Übergang vom Leitbild der »sozialistischen Stadt« zu einer Eigenentwicklung, die sich an konsumkapitalistischen Mustern orientierte, ohne dass ein übergreifender städtebaulicher Plan erkennbar wäre. Auf diese Weise wird eine zunehmende Fragmentierung der Stadtlandschaft in unterschiedliche funktionale, strukturelle und gestalterische Einheiten begünstigt, was mit einem grundlegenden Wandel der Versorgungsinfrastruktur sowie des Wohnens einhergeht. Die spezifische Kombination aus dynamischer postmoderner Raumentwicklung und Hinterlassenschaften aus der sozialistischen Vergangenheit sowie früherer Zeitschichten gibt Impulse, die auch in anderen Städten Polens umgesetzt werden.
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