Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Ukraine | 28.03.2026 | Bei einem massiven nächtlichen russischen Drohnenangriff auf Odesa wird eine Geburtsklinik, in der sich zum Zeitpunkt des Angriffs rund 80 Menschen befinden, schwer beschädigt. Zwei Menschen sterben, mehr als zehn werden verletzt. |
| Ukraine | 29.03.2026 | In der vergangenen Woche hat Russland die Ukraine mit insgesamt mehr als 3.000 Angriffsdrohnen attackiert, meldet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Außerdem setzte Russland fast 1.500 Lenkbomben sowie Dutzende Raketen. Laut Serhij „Flash“ Beskrestnow, dem Berater von Verteidigungsminister Federow, stattet Russland zudem seine Shahed-Langstreckendrohnen zunehmend mit Minen aus, die von den Drohnen unterwegs abgeworfen werden. |
| Ukraine | 30.03.2026 | Die Europäische Kommission beschließt ein Programm im Umfang von 1,5 Milliarden Euro, das unter anderem die Integration der ukrainischen Verteidigungsindustrie in den Verteidigungsindustriekomplex der EU vorsieht. |
| Ukraine | 30.03.2026 | Das Ministerkabinett verabschiedet drei vom Finanzministerium vorgelegte Gesetzesentwürfe zur Besteuerung digitaler Plattformen, zur Besteuerung internationaler Postsendungen und zur Verlängerung der Militärsteuer. Die Gesetze sind Voraussetzung für weitere Kredite des Internationalen Währungsfonds an die Ukraine. |
| Ukraine | 31.03.2026 | Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft stellt offiziell Auslieferungsgesuche an Israel für die Verdächtigen im Energie-Korruptionsskandal „Midas“, Timur Minditsch und Alexander Zuckerman. |
Über die Ukraine-Analysen
Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.
