Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
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Ukraine-Analysen Nr. 327 vom 24.02.2026


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Neue Chronik-Einträge
Ukraine29.01.2026Ukraine — 29.01.2026
Viele Mitgliedstaaten der Europäischen Union wünschten sich eine Mitgliedschaft der Ukraine bis 2027, erklärt die EU-Kommissarin für Erweiterungsfragen, Marta Kos. Aber bis dahin müsse noch viel Arbeit geleistet werden. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz indes hält das für unmöglich.
Ukraine29.01.2026Ukraine — 29.01.2026
Die Nationalbank der Ukraine (NBU) hebt ihre Inflationsprognose für 2026 aufgrund der anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieversorgung von ursprünglich 6,6% auf 7,5% an. Die Zerstörungen setzten die Preise unter Druck, erklärt der Vorsitzende der NBU, Andrij Pyschnyj, auf einer Pressekonferenz.
Ukraine30.01.2026Ukraine — 30.01.2026
Infolge russischer Luftangriffe auf die Eisenbahninfrastruktur sowie zunehmende Präsenz russischer Drohnen in der Nähe von Zugstrecken schränkt die Ukrainische Eisenbahn den Zugverkehr zwischen den zwei Großstädten Dnipro und Saporischschja ein. Ukrsalisnyzja meldet Schäden an der Eisenbahninfrastruktur und ein erhöhtes Angriffsrisiko. Für die Strecke wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Ukraine30.01.2026Ukraine — 30.01.2026
Russland habe die Kriegsgefangenenaustausche gestoppt, weil es für sich keinen Nutzen erkenne, erklärt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Pressegespräch. Am Vortag übergab Russland der Ukraine allerdings 1.000 Leichen von im Krieg getöteten ukrainischen Soldaten, meldet der Koordinationsstab für Fragen Kriegsgefangener.
Ukraine31.01.2026Ukraine — 31.01.2026
Ein umfangreicher Systemausfall im Energiesektor der Ukraine führt dazu, dass ein Großteil der Ukraine ohne Stromversorgung ist. In Kyjiw und Charkiw muss vorübergehend der U-Bahn-Betrieb eingestellt werden. Auch die im Südwesten an die Ukraine grenzende Republik Moldau und Rumänien melden Störungen in der Stromversorgung. Bis zum Abend kann die grundsätzliche Stromversorgung in allen ukrainischen Regionen erneuert werden, so Energieminister Denys Schmyhal.
Über die Ukraine-Analysen

Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.

Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.


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