Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Ukraine | 28.09.2026 | An der ostukrainischen Front bei Lyman (Oblast Donezk) erzielt das Dritte Armeekorps mit anderen Einheiten in der sogenannten Operation „Vivaldi“ Erfolge im Zurückdrängen der russischen Besatzer, meldet ihr Brigadegeneral. In den vergangenen Wochen wurden mehrere Ortschaften zurückerobert. Die Operation sei noch nicht abgeschlossen. |
| Ukraine | 29.09.2026 | Norwegen stellt der Ukraine umgerechnet mehr als 2,3 Millionen Euro für die verstärkte Suche nach von Russland verschleppten ukrainischen Kindern und Kriegsgefangenen bereit. |
| Ukraine | 29.09.2026 | Seit dem 27. August herrschte allein in Kyjiw 261 Stunden Luftalarm, während dem ständig russische Drohnen, Marschflugkörper und Raketen die örtliche zivile Infrastruktur attackierten. Das sind mehr als zehn vollständige Tage eines Monats unter Dauerbeschuss, wie Ihor Klymenko, früherer Innenminister und seit Anfang August Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine, mitteilt. |
| Ukraine | 30.09.2026 | Aufgrund der russischen Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur registrieren die Kyjiwer Stromversorger erstmals seit dem Sommer wieder Stromausfälle. In zwei Stadtteilen stehen Straßenbahnen, U-Bahn und Oberleitungsbusse still. |
| Ukraine | 30.09.2026 | Jede Stunde Luftalarm, in der die Industrieproduktion sowie die Arbeit von Behörden und anderen Institutionen stillstehen, kostet die Ukraine 45 Millionen US-Dollar. Das berichtet die britische Zeitung The Guardian mit Blick auf die wirtschaftlichen Folgen der seit mehr als einem Monat anhaltenden russischen Luftangriffe. Hinzu kommen die Schäden durch die Angriffe selbst. |
Über die Ukraine-Analysen
Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.
