Aktuelle Ausgabe der Ukraine-Analysen
Neue Chronik-Einträge
| Ukraine | 27.08.2026 | Russische Luftangriffe treffen ein Einkaufszentrum in Charkiw und zerstören mit mehreren Lenkbomben über Tage hinweg endgültig ein Heizkraftwerk in Cherson. Bei Kyjiw wird ein großes Lager der Süßwarenmarke Roshen des früheren Präsidenten Petro Poroschenko zerstört. |
| Ukraine | 28.08.2026 | Russische Luftangriffe attackieren erneut den Epizentr-Baumarkt sowie das Chortyzja-Wodka-Werk in Saporischschja. Nach einem ersten Angriff auf ein Nowa-Poshta-Lager in der Region Kyjiw folgte ein zweiter, als bereits Rettungskräfte vor Ort arbeiteten. |
| Ukraine | 28.08.2026 | Der ukrainische Ex-Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow, für den es seit seiner Entlassung Dutzende Unterstützungsproteste in vielen Städten des Landes gab und der zuletzt mit umstrittenen Forderungen nach Wahlen während des Krieges von sich reden machte, verkündet via Facebook, dass er Berater des italienischen Verteidigungsministers werde. |
| Ukraine | 28.08.2026 | Die Ukraine hat genügend Gasvorräte für den kommenden Winter angelegt, teilt Energieminister Denys Schmyhal mit. In unterirdischen Speichern sind demnach derzeit 14,6 Milliarden Kubikmeter Gas gelagert. Dieser Zielwert sei sogar einen Monat früher als geplant erreicht worden, die Menge sei ausreichend für eine durchschnittliche Wintersaison. |
| Ukraine | 28.08.2026 | Die russischen Dauer-Luftangriffe der vergangenen Tage und Wochen haben bereits 90 Prozent der Warenlager großer ukrainischer Handelsketten zerstört, erklärt Agrarminister Taras Wysozkyj in einem Pressegespräch. Eine Hungersnot aber drohe nicht. Der Einzelhandel müsse nun schnell seine Logistikketten dezentralisieren bzw. Waren „direkt vom Lkw“ in die Geschäfte bringen, ohne Zwischenlagerungen. |
Über die Ukraine-Analysen
Die Ukraine-Analysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in der Ukraine. Sie machen das Wissen, über das die wissenschaftliche Forschung in reichem Maße verfügt, für Politik, Wirtschaft, Medien und die interessierte Öffentlichkeit verfügbar. Autoren sind internationale Fachwissenschaftler und Experten.
Die Ukraine-Analysen werden gemeinsam von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, dem Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, dem Deutschen Polen-Institut, dem Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien und dem Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung herausgegeben.
Alle bisher erschienenen Ausgaben der Ukraine-Analysen können im Archiv heruntergeladen werden.
