Einleitung
Kriege prägen das Ausmaß und die Muster der Ungleichheit in den Ländern, die sie führen, und bringen sowohl Gewinner als auch Verlierer hervor. Russlands großangelegte Invasion in der Ukraine bildet da keine Ausnahme. Obwohl zunehmende Einschränkungen beim Zugang zu Daten und Zweifel an deren Zuverlässigkeit es Beobachtern erschweren, die Auswirkungen des Krieges auf die russische Gesellschaft vollständig zu erfassen, haben sich dennoch einige Trends in Bezug auf die Ungleichheit abgezeichnet. Um diese Entwicklungen in einen Kontext zu setzen und zu verstehen, betrachten wir zunächst die Trends vor dem Krieg sowie die wesentlichen Merkmale der russischen Kriegswirtschaft. Abschließend gehen wir auf mögliche längerfristige Auswirkungen des Krieges auf die Ungleichheit in Russland ein.
Vor der Invasion: Stagnierendes Wachstum und abnehmende Lohnungleichheit
Der Zusammenbruch der sowjetischen Wirtschaft im Jahr 1992 leitete in Russland eine Phase wirtschaftlicher Turbulenzen und politischer Instabilität ein, in der die Ungleichheit stark anstieg. Während der ersten beiden Amtszeiten Wladimir Putins (2000–2008) erholte sich die russische Wirtschaft dank der Einnahmen aus dem Export von Energierohstoffen. Die Löhne stiegen erheblich an, ebenso wie die Lohnungleichheit. Nach der globalen Finanzkrise von 2008 wuchsen das BIP und die Löhne weiter, allerdings in einem langsameren Tempo. Die Lohnungleichheit ging allmählich zurück – zumindest laut offizieller Statistik, die von Filip Novokmet, Thomas Piketty und Gabriel Zucman mit der Begründung angefochten wurde, dass sie die Spitzenverdiener außer Acht lasse.
Das politische und wirtschaftliche System der Putin-Ära, das sich herausbildete, verband bedeutende Marktelemente, eine regressive Besteuerung und schwindende staatliche Sozialleistungen mit wachsender staatlicher Kontrolle über Schlüsselsektoren, um gut vernetzten politischen, militärischen und wirtschaftlichen Eliten im Austausch für Loyalität erhebliche Vorteile zu verschaffen. Dieses System erfordert einen kontinuierlichen Zufluss von Ressourcen an die Behörden zu Patronagezwecken. Das langsamere Wachstum in den 2010er Jahren zwang Putins Regime wohl dazu, die Ausgaben für Sozialleistungen und Investitionen weiter zu kürzen und zunehmend auf identitäre Appelle zurückzugreifen basierend auf Nationalismus, Hypermaskulinität und Konfrontation mit dem Westen, um seine Popularität zu stärken – eine Dynamik, die, wie der Autor und Vladimir Gimpelson argumentiert haben, möglicherweise in Putins Entscheidung eine Rolle gespielt hat, 2014 die Krim und einen Teil des Donbass zu annektieren und im Februar 2022 einen umfassenden Krieg zu beginnen.
Russlands Kriegswirtschaft
Die Sanktionen, die nach den Einmarschaktionen in der Ukraine im Jahr 2014 gegen Russland verhängt wurden, verlangsamten das Wirtschaftswachstum und stoppten zeitweise den langfristigen Trend einer allmählichen Verringerung der Lohnungleichheit, auch wenn einige Sektoren in Russland von weniger Importkonkurrenz profitierten. Die Auswirkungen der großangelegten Invasion sowohl auf die Muster als auch auf das Ausmaß der Ungleichheit waren weitaus ausgeprägter: Sie hat neue Gruppen von Gewinnern und Verlierern hervorgebracht, während sie gleichzeitig die allgemeine Lohnungleichheit vergrößerte und einige bereits bestehende Unterschiede zwischen sozialen Gruppen verschärfte.
Die treibende Kraft hinter den sich wandelnden Mustern der Ungleichheit war die Wirtschaftsstrategie des Putin-Regimes, die weithin als »militärischer Keynesianismus« bezeichnet wird. Wie Marlene Laruelle und andere beschrieben haben, beinhaltet dies, den spiralförmig steigenden Bedarf der Kriegsmaschinerie an Arbeitskräften und Waffen sowie die wirtschaftlichen Herausforderungen durch verschärfte Sanktionen und Kapitalflucht gleichzeitig durch massive Erhöhungen der Militärausgaben zu bewältigen, die mittlerweile 8 Prozent des BIP des Landes ausmachen. Vielleicht durch die negativen gesellschaftlichen Reaktionen auf die Teilmobilmachung im Oktober 2022 gemäßigt, hat die Regierung die finanziellen Anreize für den Eintritt in den Militärdienst drastisch erhöht (darunter hohe Löhne, Einstellungsprämien, Bildungsvorteile, Wohnzuschüsse und mögliche Hinterbliebenenzahlungen für Familienangehörige). Da die ärmsten Familien und Regionen des Landes am stärksten auf finanzielle Anreize zum Eintritt in den Militärdienst reagieren, haben diese Maßnahmen zu einer Umverteilung des Einkommens zugunsten ärmerer Haushalte und Regionen geführt. Die Regierung hat auch die Rüstungsausgaben erhöht, um die erschöpften Waffenvorräte wieder aufzufüllen. So haben Rüstungsproduktionsstätten und deren Beschäftigte einen Aufschwung erlebt, ebenso wie Städte und Regionen, in denen diese konzentriert sind, sowie Berufstätige in Bereichen, die in direktem Zusammenhang mit den Kriegsanstrengungen stehen, wie beispielsweise Ärzte, die Soldaten behandeln.
Das »keynesianische« Element der Strategie ergibt sich aus den erwarteten Effekten des Nachfragemultiplikators aus den Militärausgaben: Wenn die direkten Begünstigten Konsumgüter erwerben und Investitionen tätigen, stärken sie dadurch die Nachfrage nach nichtmilitärischen Gütern und Dienstleistungen, finanzieren Innovationen und fördern so ein breites Wirtschaftswachstum. Diese Strategie half Russland, eine lange Rezession zu vermeiden und in den Jahren 2023 und 2024 sogar (offizielle) Wachstumsraten von über 4 Prozent zu verzeichnen. Sie hat wahrscheinlich auch die Unterstützung für den Krieg gestärkt, indem sie ihn für die direkten Nutznießer der Militärausgaben finanziell lohnenswert machte, darunter viele, die zuvor benachteiligt waren.
Russlands militärischer Keynesianismus hat jedoch auch negative Folgen gehabt, die, wie Tatiana Rybakova aufzeigt, ab Ende 2024 an Deutlichkeit und Bedeutung gewonnen haben. Er entzieht nichtmilitärischen Sektoren und Regionen sowohl Kapital als auch Arbeitskräfte. Verstärkt werden diese Auswirkungen durch den gravierenden Arbeitskräftemangel in Russland, der auf einen langfristigen Rückgang der Geburtenrate zurückzuführen ist und durch Kriegsopfer, die Abwanderung von Männern im erwerbsfähigen Alter, die der Mobilmachung entfliehen, sowie den Rückgang der Arbeitsmigration nach Russland aufgrund zunehmender Beschränkungen und der Angst der Migranten vor einer Zwangsrekrutierung noch verschärft wird. Um mit Rüstungsunternehmen konkurrieren zu können, müssen andere Arbeitgeber höhere Löhne zahlen, um Mitarbeiter anzuwerben, während die Kosten für Güter aufgrund von Sanktionen und Engpässen in den Lieferketten steigen.
Unternehmen, die keinen Zugang zu den staatlichen Verteidigungsausgaben haben, können solche Kosten nicht decken, geschweige denn in technologische Verbesserungen investieren, was zu einer weit verbreiteten Unternehmensverschuldung und Zahlungskrisen führt, die wiederum den Bankensektor gefährden. So hat der militärische Keynesianismus im Kontext eines sehr angespannten Arbeitsmarktes im Laufe der Zeit nichtmilitärische Sektoren wie die Automobil- und zivile Luftfahrtindustrie, den Kohle- und Chemiesektor sowie sogar die Stahlproduktion und den Güterverkehr geschädigt. Kleine Unternehmen, die noch nie eine Stärke der russischen Wirtschaft waren, wurden besonders hart getroffen.
Gleichzeitig übt diese Strategie enormen Druck auf den Staatshaushalt aus, der enorme Einnahmen benötigt, um die Verteidigungsausgaben zu finanzieren, und sie schürt zudem die Inflation aufgrund des Geldzuflusses in die Taschen vieler Russen gepaart mit Versorgungsengpässen, die auf rückläufige Importe und eine schwächelnde zivile Produktion zurückzuführen sind. Von den internationalen Kreditmärkten abgeschnitten, war die Regierung auf die Mehreinnahmen aus dem Export von Energierohstoffen angewiesen, um ihre Militärausgaben zu finanzieren. Doch schließlich haben verschärfte Sanktionen, sinkende Weltmarktpreise und ukrainische Angriffe auf Raffinerien und Transportknotenpunkte diese Einnahmequelle eingeschränkt und die Behörden dazu gezwungen, der Bevölkerung durch Steuererhöhungen (zum Beispiel durch die Anhebung der Mehrwertsteuer von 18 Prozent auf 22 Prozent und die Einführung etwas höherer Steuersätze für Spitzenverdiener) sowie Kürzungen bei den nichtmilitärischen Ausgaben mehr Geld abzuringen. Um die Inflation zu bekämpfen, erhöhte die russische Zentralbank (RZB) im Oktober 2024 ihren Leitzins auf 21 Prozent, was zu lautstarken Protesten von Politikern und Geschäftsleuten führte, die die Interessen liquiditätsgeplagter Unternehmen und Branchen vertraten. Im Juni 2025 begann sie, den Zinssatz zu senken, um Anzeichen einer drohenden Rezession abzuwenden, doch er liegt weiterhin über bei 14 Prozent. Die Regierung hat ihren Staatsfonds aufgebraucht, der im April 2026 noch 1,8 Prozent des BIP betrug, verglichen mit 6,5 Prozent zu Beginn der vollumfänglichen Invasion. Ein dürftiges Wachstum – unter 1 Prozent im Jahr 2025 und für 2026 unter 0,5 Prozent prognostiziert –, spiralförmig ansteigende Unternehmensschulden und wachsende Defizite sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene zeugen von der schwindenden Tragfähigkeit des militärischen Keynesianismus.
Mehr Ungleichheit, als es auf den ersten Blick scheint
Russlands militärischer Keynesianismus hat Ressourcen an Haushalte, Sektoren und Regionen umverteilt, die in direktem Zusammenhang mit den Kriegsanstrengungen stehen. Ob dies eine grundlegende Verschiebung in der russischen sozialen Schichtung darstellt oder nur eine vorübergehende Erscheinung ist, hängt davon ab, wie lange die massiven Verteidigungsausgaben aufrechterhalten werden. Klar ist mittlerweile, dass der militärische Keynesianismus nicht alle Boote, sondern vor allem Militärschiffe auftreiben lässt. Russlands Kriegswirtschaft hat mehr Verlierer als Gewinner hervorgebracht. Seit Ende 2024 hat sich – abgesehen von den rund 20 Prozent der Bevölkerung (nach einer Schätzung von Igor Lipsits zitiert bei Estelle Levresse), die in direktem Zusammenhang mit dem Militär und Rüstungsunternehmen stehen – der Lebensstandard der meisten anderen Bevölkerungsgruppen durch Inflation, höhere Steuern und eingeschränkten Zugang zu bestimmten Gütern – darunter seit kurzem auch Benzin – verschlechtert. Offizielle Privilegien für heimkehrende Kriegsveteranen und ihre Familien, wie der bevorzugte Zugang zu kostenloser Hochschulbildung, Gesundheitsversorgung und Wohnzuschüssen, gehen zu Lasten der Nicht-Veteranen.
Darüber hinaus sind finanzielle Anreize für den Militärdienst ein potenziell tödliches zweischneidiges Schwert. Ärmere Haushalte und Bevölkerungsgruppen – insbesondere ethnische Minderheiten in armen Regionen und ländlichen Gebieten – sind überproportional stark von Todesfällen im Kampf betroffen, wie von Alexei Bessudnov dokumentiert und von Guzel Yusupova analysiert wurde. In diese Gebiete werden auch größere Zahlen heimkehrender Kriegsveteranen strömen, die (in Russland wie auch anderswo) mit erhöhten Raten an psychischen Erkrankungen, Arbeitslosigkeit, Drogenmissbrauch, Gewaltkriminalität und häuslicher Gewalt in Verbindung gebracht werden. Da immer mehr russische Soldaten von der Front zurückkehren, wird die Last dieser gesellschaftlichen Folgen des Krieges wahrscheinlich am stärksten auf ärmere Gemeinden und Haushalte fallen.
Ob nun anhand des Gini-Koeffizienten oder des 90/10-Dezilverhältnisses gemessen – die von Denis Kasyanchuk zusammengestellten offiziellen Daten zeigen, dass die Einkommensungleichheit nach einem Rückgang im Jahr 2022 stark angestiegen ist und damit die seit 2009 zu verzeichnende Verringerung der Lohnunterschiede zunichte gemacht hat. Dies deutet darauf hin, dass der umverteilende Aspekt des russischen militärischen Keynesianismus die allgemeine Tendenz des Krieges, sozioökonomische Ungleichheiten zu verstärken, nicht ausgleichen konnte. Kasyanchuk merkt außerdem an, dass Putin seit 2010 wiederholt und während des Krieges mit zunehmender Häufigkeit den Abbau der Einkommensungleichheit als seine wichtigste wirtschaftliche Priorität angepriesen hat. Offenbar befürchtet Putin, dass Ungleichheit soziale Spannungen auslösen könnte. Tatsächlich verwendete das russische Statistikamt (Rosstat) eine neue Methode zur Berechnung des Gini-Koeffizienten für das Jahr 2025, wodurch sich ein Schätzwert ergab, der Putins erklärter Zielvorgabe von 0,370 deutlich näher kam als die herkömmliche Schätzung von 0,422. Berta Shapiro ergänzt die Diskussion über diese statistische Manipulation durch weitere Daten, die auf eine zunehmende Ungleichheit hindeuten: Sechs von zehn russischen Haushalten geben den Großteil ihres Einkommens für Lebensmittel und Versorgungsleistungen aus, und Russlands Vermögens-Gini-Koeffizient lag 2025 bei 0,82 und war damit gemeinsam mit Brasilien der weltweit höchste. Jem Morrow stellt seit 2020 einen sprunghaften Anstieg des Anteils der erwerbstätigen Rentner fest, was auf zunehmende Armut unter älteren Menschen hindeutet.
Die öffentliche Wahrnehmung wachsender Ungleichheit zeigt sich deutlich in einer im Juni 2024 vom unabhängigen Prognosezentrum OnIn durchgeführten Umfrage. 52 Prozent der Befragten gaben an, dass die Ungleichheit in den letzten fünf Jahren zugenommen habe. 37 Prozent glauben, dass die Ungleichheit in Russland seit 2015 höher ist als jemals zuvor in der Geschichte des Landes, einschließlich der Zarenzeit (von 33 Prozent genannt) und der 1990er Jahre (23 Prozent). Dies könnte das Bewusstsein widerspiegeln, dass – wie Simeon Djankov aufzeigt – zu Beginn der groß angelegten Invasion, als einige westliche Konzerne und russische Oligarchen das Land verließen, die Beute unter einer kleinen Gruppe von Personen aufgeteilt wurde, von denen viele familiäre Verbindungen zu Putin und seinem engsten Kreis haben.
Ausblick
Wie Putins erklärte Absicht, die Einkommensungleichheit zu verringern, nahelegt, könnte deren anhaltender Anstieg aufgrund des russischen Krieges gegen die Ukraine durchaus soziale Spannungen und Unmut schüren. Eine offensichtliche politische Lösung gibt es nicht. Obwohl sich die russische Wirtschaft als widerstandsfähiger erwiesen hat, als manche erwartet hatten, gibt es immer mehr Anzeichen dafür, dass der »militärische Keynesianismus« nicht mehr tragfähig ist und die Wirtschaft auf eine schwere Krise zusteuert – ein Sachverhalt, der in einem aktuellen Bericht des Kieler Instituts ausführlich dargelegt wurde. Ein Ende des Krieges könnte die zuletzt angeschlagenen Industriezweige wiederbeleben, jedoch nur, wenn dies mit einer Lockerung der Sanktionen, ausländischen Investitionen und einer Neuausrichtung der Staatsausgaben weg vom Militär einhergeht. Doch wie Seva Gunitsky und Jeremy Morris festgestellt haben, würden solche Schritte wahrscheinlich Veteranen, das Militär- und Sicherheitsestablishment sowie den militärisch-industriellen Komplex verärgern, die sich möglicherweise an einen hohen Lebensstandard und Privilegien gewöhnt haben. Alexis de Tocquevilles berühmte Beobachtung, dass Revolutionen eher im Zuge steigender Erwartungen entstehen, die die Regierung nicht erfüllen kann, könnte auf die von der Front zurückkehrenden russischen Soldaten zutreffen.
Unabhängig davon, unter welchen Bedingungen der Krieg endet, sind Russlands längerfristige Entwicklungsaussichten schwer beeinträchtigt. Suzanne Loftus dokumentiert, wie weit das Land bei wissenschaftlichen und technologischen Innovationen, Weltraumstarts und künstlicher Intelligenz hinterherhinkt. Die Wiederherstellung der abgebrochenen wirtschaftlichen Beziehungen zum Westen wird selbst unter den besten Umständen viele Jahre dauern. Die neuen Verbindungen zu China verstärken die Abhängigkeit Russlands nur noch und werden höchstwahrscheinlich keine Ressourcen für den Wiederaufbau der heimischen zivilen Industrien liefern. Das Bildungssystem wurde durch die Auferlegung propagandistischer Lehrpläne und die Zerstörung der akademischen Freiheit an den Universitäten stark verzerrt. Diese wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme machen die Entstehung einer qualifizierten Mittelschicht in der Nachkriegszeit höchst unwahrscheinlich. Letztendlich könnte eine prätorianische Gesellschaftsordnung, in der das Militär, die Sicherheitsdienste und die damit verbundenen Industriezweige die Hauptgrundlagen für Privilegien und Vorteile in der Gesellschaft darstellen, durchaus ein bleibendes Erbe der großangelegten Invasion Russlands in der Ukraine sein – trotz der Schwierigkeit, ein solches System ohne Krieg aufrechtzuerhalten, und trotz der zahlreichen Nachteile einer solchen Gesellschaftsordnung sowohl für die russische Gesellschaft als auch für den Weltfrieden.
Zu den neuesten Publikationen von Theodore P. Gerber gehören Studien zu Ungleichheit bei der Wohnraumversorgung in Russland, Ukraine, Aserbaidschan und Kirgisistan (Gerber et al. 2022) sowie kollektiver Erinnerung der Repressionen der Stalinzeit im heutigen Russland (Gerber et al. 2021).
- Gerber, T. P., Zavisca, J. R., & Wang, J. (2022). Market and nonmarket pathways to home ownership and social stratification in hybrid housing regimes: Evidence from four post-Soviet countries. American Journal of Sociology, 128(3), 866–913 (DOI: https://doi.org/10.1086/722927).
- Gerber, T. P., & van Landingham, M. E. (2021). Ties that remind: known family connections to past Events as Salience Cues and collective memory of Stalin’s Repressions of the 1930s in contemporary Russia. American Sociological Review, 86(4), 639–669 (DOI: https://doi.org/10.1177/00031224211023798).